Hennes & Mauritz kämpft weiter mit Umsatzschwund

Beim schwedischen Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) hält die Umsatzflaute an. Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Februar) gingen die Erlöse um 1,7 Prozent auf 46,2 Milliarden schwedische Kronen (4,6 Mrd Euro) zurück, wie der Zara-Konkurrent am Donnerstag mitteilte. Währungsbereinigt und einschließlich der Mehrwertsteuer hielten sich die Umsätze stabil. Analysten hatten allerdings mit einer besseren Entwicklung gerechnet.

H&M

Das relativ warme Wetter im Dezember und Januar hatte vielen Modehändlern das Geschäft schwer gemacht, weil sich Winterware nur schwer verkauft. Allerdings hat H&M auch ohne den Wettereinfluss zu kämpfen, denn Online-Händler wie Zalando oder Asos ziehen Kundenschaft ab, und Ketten wie Primark unterbieten beim Preis. Und auch gegen den großen Rivalen Inditex hat H&M das Nachsehen. Die Spanier sind wesentlich schneller, wenn es darum geht, die neuesten Trends in die Läden zu bekommen.

H&M hat bereits angekündigt, dass erst ab 2019 mit steigenden Umsätzen und Gewinnen zu rechnen ist. Der Konzern, zu dem auch Marken wie Cos, Weekday und Cheap Monday gehören, will vor allem online aufrüsten.
 

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