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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
05.10.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Hermès: Qualität, Qualität und Qualität

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
05.10.2020

Hermès zeigte am Samstag ein puristisches Modestatement und eine Zelebrierung der französischen Liebe zum Spektakel. Es war bis dato eine der geschicktesten Inszenierungen im internationalen Laufstegprogramm.
 

Hermès - Frühjahr/Sommer2021 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


Das Haus enthüllte seine Frühjahr-/Sommerkollektion 2021 im Tennis Club de Paris. Dieser wurde in einen Berg verwandelt, dessen Ausläufer bis zur Decke des riesigen brutalistischen Betongebäudes reichten. Die Konstruktion aus weißem Gips – beigesteuert von Showproduzent Etienne Russo – war durchsetzt mit riesigen Fundamenten, auf denen Fotografien und Bilder der Künstlerin Claudia Wieser gezeigt wurden – Keramik-Ikonen, launische Götter und Bilder der aktuellen Kollektion.

Die Kleider bildeten ein vorzügliches Beispiel hochluxuriöser Mode. Obwohl die Models in 15 Metern Entfernung an den Gästen vorbeimarschierten, konnte man die hochwertige Qualität förmlich spüren, von zartem Lammfell bis hin zu puderweichem Kaschmir.

Wenn ein Luxushaus der Corona-Baisse zu trotzen vermag, so ist es Hermès. Das Maison eröffnete allein im vergangenen Monat neue Stores in Madrid, Osaka und im chinesischen Dalian. Außerdem investierte das Unternehmen in der französischen Region Auvergne in eine neue Produktionsanlage mit 250 Arbeitsplätzen.
 
"Es herrscht das Gefühl, dass es in dieser Saison in Paris um die Verteidigung einer gewissen französischen Vorstellung des Schauspiels geht. Natürlich bedeutet die Pandemie, dass wir viel mehr digital machen müssen, auch in Zukunft. Doch zu einem bestimmten Punkt ist eine Live-Performance zum Ausdruck der Ideen unerlässlich. Schluss mit Bluetooth, Smartphones und Algorithmen", schnaubte die Womenswear-Kreativdirektorin des Hauses, Nadège Vanhee-Cybulski.

Im Vorfeld hatte Nadège den Redakteuren ein elegantes Album zugeschickt, aus 100 Prozent fein duftendem Freelife Cento-Recycling-Papier. Darauf hielt sie visuelle Collaborations mit Künstlern, die sie bewundert, fest. Von Vivier und dem großen mitteleuropäischen Abstraktionskünstler Carsten Fock über den Fotografen Sam Rock und den Star-DJ Frédéric Sanchez, der durch mehrere traumähnliche Meereslandschaften führte. Sie lieferte auch einen hymnischen Hintergrund-Track, in dem sie den Soundtrack von Godards klassischem Film Die Verachtung mit Mazzy Stars "Fade into You" einpackte.
Nadège Vanhee-Cybulskis Antwort auf die Pandemie war hochqualitativ und in sehr klaren Linien ausgedrückt, ohne überbordende Verzierungen und mit schnörkellosem Stil: ideale männliche Blazer, minimalistische Fischerwesten und tiefsitzende Lederröcke, die so geschmeidig waren, das man das Gefühl erhielt, sie seien aus Stahl. Aber auch elegante Staubmäntel, an der Seite geknotete Kleider und tolle Blousons aus zweischichtigem Kaschmir, die zum Anfassen schön waren. Dazu ein paar Kettenhemd-Lederkleider für Fotoshootings. Während sich andere Designer nach der Pandemie Schutzkleidung wie Masken und Visieren zuwendeten, fokussierte Vanhee-Cybulski auf die Sicherheit, die im Vertrauten liegt. Das Sehnen nach langlebiger, nachhaltiger Mode, deren Qualität jahrelang Bestand hat.

Hermès - Frühjahr/Sommer 2021 - Womenswear- Paris

 
Wie an jeder Show in Paris wurden auch bei Hermès die Social-Distancing-Regeln strengstens eingehalten. Es ist nun eine gegebene Tatsache – seit dem Ende der Sommerferien –, dass die Menschen in Frankreich draußen und an öffentlichen Anlässen eine Maske tragen.

An allen Schauen in Paris wurde Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt und zwischen zwei Sitzplätzen lag jeweils mehr als ein Meter. Wer sich in dieser Woche von amerikanischen Wahlveranstaltungen möglichst fernhalten möchte, dem sei die Teilnahme an einer Show der Paris Fashion Week wärmstens empfohlen.

 
 

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