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Von
AFP
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.02.2021
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Hermès trotzt der Krise im Jahr 2020 dank Aufschwung in Asien

Von
AFP
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.02.2021

Die Luxusgruppe Hermès trotzte der Pandemie im Jahr 2020 dank einer starken Erholung der Umsätze in Asien in der zweiten Jahreshälfte, wobei diese Schlüsselregion die schwache Entwicklung in Europa ausglich.

Warteschlange vor einer Hermès Boutique in Paris am 20. Mai 2020 - AFP/Archives


"Die Stabilität unserer Ergebnisse spiegelt sowohl die Begehrlichkeit unserer Kollektionen als auch die Agilität unseres Handwerksmodells wider", wird der Geschäftsführer des Sattler- und Lederwarenherstellers, Axel Dumas, in der Pressemitteilung vom Freitag zitiert.

Der Konzern, der 16.600 Mitarbeiter beschäftigt, davon 10.383 in Frankreich, kündigte an, im Jahr 2021 einen Bonus von 1.250 Euro "an alle Mitarbeiter für ihr Engagement und ihren Beitrag zum Ergebnis" zu zahlen.

Mit Blick auf das vergangene Geschäftsjahr hebt der Konzern die Tatsache hervor, dass "der Rückgang der Touristenströme durch die Loyalität der lokalen Kunden und durch das starke Wachstum der Online-Verkäufe ausgeglichen wurde".

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte Hermès einen Umsatz von 6,38 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 7,2 % entspricht, aber über den Erwartungen der Analysten liegt.

Besonders stark war das vierte Quartal mit einem Umsatzplus von 21 % weltweit und 47 % allein in der Region Asien-Pazifik (ohne Japan). Diese Region verzeichnete ein Umsatzwachstum von 12,6 % im Jahresverlauf, während Europa das Jahr mit einem Rückgang von 24 % abschloss.

Der Nettogewinn des Luxuskonzerns lag bei 1,38 Milliarden Euro, ein Rückgang von 9%, während die operative Marge 31% erreichte, verglichen mit 34% im Vorjahr.

"Der Erfolg des Online-Verkaufs wurde in allen Regionen bestätigt, und in Asien und im Nahen Osten wird die Implementierung der neuen Plattform fortgesetzt", so Hermès.

Dieses E-Commerce-Wachstum "war sehr, sehr stark, es begann während des Lockdowns und hörte nicht auf, als die Geschäfte wieder öffneten", betonte Axel Dumas während einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

In Bezug auf den Ausblick sagte Axel Dumas, er sei "zuversichtlich für die Zukunft", auch wenn "der Kontext unvorhersehbar bleibt".

"Für 2021 sind die Auswirkungen der Covid-19-Epidemie, deren Ausmaß, Dauer und geografische Ausdehnung sich täglich ändern, heute schwer abzuschätzen", dennoch bestätigt Hermès "sein ehrgeiziges mittelfristiges Ziel eines Umsatzwachstums bei konstanten Wechselkursen".

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