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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
21.10.2021
Lesedauer
2 Minuten
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Highsnobiety könnte Verkauf in Betracht ziehen

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
21.10.2021

Highsnobiety, das hochwertige Onlinemagazin mit Streetwear-Fokus, zieht Berichten zufolge einen möglichen Verkauf in Erwägung. Mehrere potenzielle Käufer sollen Interesse an einer Übernahme gezeigt haben.


Highsnobiety bietet Fans Streetwear-News und eine kuratierte Auswahl eigener Produkte - Instagram: @highsnobiety / @knngrm

 
Die New York Times berichtet unter Berufung auf zwei mit der Situation vertraute Personen, dass das Unternehmen die Bank LionTree mit der Untersuchung eines möglichen Verkaufsszenarios beauftragt habe. Dieselben Quellen bestätigen, dass Highsnobiety bereits Interessensbekundungen von potenziellen Käufern erhalten habe, Namen wurden jedoch keine erwähnt.

Das 2005 von David Fischer gegründete Magazin Highsnobiety hat seinen Sitz in Berlin und verfügt über Büros in London und New York. Das Unternehmen rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatz in Höhe von USD 60 Millionen (EUR 52 Mio.).

Die Entwicklungskurve der Plattform von Highsnobiety in den vergangenen Jahren folgte dem Erfolg der High-End-Streetwear und der verstärkten Verzahnung von Medien und Onlinehandel.

Analog zu den Konkurrenten Goop und Glossier entwickelte sich Highsnobiety zu einer cleveren digitalen Zeitschrift, deren hochkuratierte Produktauswahl direkt online zum Verkauf angeboten wird. Zudem erhalten Fans die aktuellsten News der angesagtesten Marken. Das Unternehmen führte darüber hinaus eine eigene Bekleidungslinie ein und testete über verschiedene Pop-up-Stores in Paris und am Flughafen Zürich auch den stationären Einzelhandel.

Mit der steigenden Bekanntheit und intelligenten Anpassungen an die sich verändernde Konsumlandschaft ist es kaum überraschend, dass diese Art hybrider Medien- und Onlinehandelsplattformen in den vergangenen Jahren zentraler Bestandteil mehrerer hochkarätiger Transaktionen waren.

2015 fusionierten die Unternehmen Net-a-Porter und Yoox, wobei die Annäherung teils durch die redaktionelle Qualität von Net-A-Porter motiviert war. Und zu Beginn des laufenden Jahres erhielt Ssense finanzielle Unterstützung von Sequoia Capital, wodurch der Wert der Plattform insgesamt auf über USD 4 Milliarden (EUR 3,4 Mrd.) anstieg.

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