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Veröffentlicht am
04.11.2021
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3 Minuten
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Hugo Boss hebt Prognose nach positiven Quartalszahlen weiter an

Veröffentlicht am
04.11.2021

Die eigene Strategie und eine allgemeine Erholung der Wirtschaftslage beflügeln das Geschäft von Hugo Boss nahezu auf dem gesamten Globus. Wie im Oktober bereits prognostiziert, hat der Modekonzern im dritten Quartal 2021 erstmals wieder Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vor-Pandemie-Niveau steigern können. Wholesale-Geschäft, E-Commerce und eigener Retail zeigen gleichermaßen positiv Entwicklungen. Nur das Asien-Geschäft schwächelt.

Auch das Geschäft mit der Formalwear entwickelte sich bei den Marken Boss und Hugo positiv. - Archiv


Insgesamt legte der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um währungsbereinigt 40 % auf 755 Mio. EUR zu (Q3 2020: 533 Mio. EUR). In der Konzernwährung entspricht das einem Anstieg von 42 %. Im Zweijahresvergleich legte der währungsbereinigte Umsatz um 7 % gegenüber dem dritten Quartal 2019 zu (Q3 2019: 720 Mio. EUR).

Begünstigt wurde das starke Umsatzwachstum des Quartals von einer Store-Öffnungsrate von weltweit rund 95 % und einer deutlich verbesserten Verbraucherstimmung insbesondere in Europa und Amerika.

"Dank eines äußerst starken dritten Quartals haben wir das Umsatz- und Ergebnisniveau von 2019 übertroffen. Gleichzeitig haben wir erste große Fortschritte bei der erfolgreichen Umsetzung unserer CLAIM 5-Strategie erzielt, vor allem bei der Stärkung unserer Marken bei jüngeren Zielgruppen", kommentiert CEO Daniel Grieder das Quartalsergebnis. 

Auch der Launch der zweiten Kollektion mit Russell Athletic sei beispielhaft dafür, wie man gemeinsam als Team das große Potenzial der eigenen Marken voll ausschöpfe. so Grieder. 

Europa und Amerika verzeichneten im dritten Quartal eine besonders starke Entwicklung. Während fast sämtliche Stores wieder geöffnet waren, legte der währungsbereinigte Umsatz in Europa um 38 % gegenüber dem Vorjahr zu. Im Zweijahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 9 %. In Amerika hat sich der Umsatz mit einem währungsbereinigten Plus von 94 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt und übertrifft damit das Niveau von 2019 um 14 %.

In der Region Asien/Pazifik lasteten hingegen erneut pandemiebedingte Ein-
schränkungen einschließlich vorübergehender Storeschließungen in verschiedenen Märkten auf der Verbraucherstimmung. Die währungsbereinigten Umsätze lagen dort folglich 1 % unter dem Vorjahreswert bzw. 14 % unter dem Niveau des Jahres 2019.

Mit Blick auf die Segmente entwickelte sich die Casualwear von Hugo Boss weiter stark, mit zweistelligem Plus gegenüber 2019. Beide Marken, Boss und Hugo, verzeichneten im dritten Quartal starkes zweistelliges Wachstum. Auch die Nachfrage nach den Formalwear-Angeboten beider Marken zog im dritten Quartal spürbar an, was vor allem die Wiederkehr gesellschaftlicher Events im Laufe des Sommers widerspiegeln dürfte.

Mit Blick auf die Vertriebskanäle stiegen die währungsbereinigten Umsätze im eigenen Einzelhandel im Vorjahresvergleich um 40 % und im Zweijahresvergleich um 13 %. Das eigene Onlinegeschäft setzte seine robuste Entwicklung auch im dritten Quartal fort und verzeichnete ein deutlich zweistelliges Wachstum von währungsbereinigt 37 % gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich zu 2019 stiegen die auf hugoboss.com und auf eigengesteuerten Partner-Websites erzielten Umsätze währungsbereinigt um 127 %. Auch die Umsätze im Großhandelsgeschäft stiegen gegenüber dem Vorjahr um 40 % und lagen damit lediglich 1 % unter dem Niveau von 2019.

Vor diesem Hintergrund hat das Modeunternehmen seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Das Unternehmen prognostiziert nunmehr, den Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2021 währungsbereinigt um rund 40 % zu steigern (vorherige Prognose: währungsbereinigter Anstieg um 30 % bis 35 %; 2020: 1.946 Mio. EUR).

Dabei wird erwartet, dass alle Regionen zum Wachstum beitragen werden. Darüber hinaus soll sich das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Verbindlichkeiten ( EBIT) im Geschäftsjahr 2021 nunmehr auf einen Betrag zwischen 175 Mio. EUR und 200 Mio. EUR belaufen (vorherige Prognose: zwischen 125 Mio. EUR und 175 Mio. EUR; 2020: minus 236 Mio. EUR).

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