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IC Companys wirft Marken raus

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
today 06.02.2013
Lesedauer
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Jackpot und Cottonfield: Bessere Chancen mit neuem Eigentümer
Mit Verkündung der Jahresergebnisse für das erste Halbjahr 2012/13 hat die IC Companys auch angekündigt, sich zukünftig fokussierter aufzustellen und umzustrukturieren, um Kosten zu sparen. Insgesamt lagen die Umsatzzahlen -wie bereits erwartet- unter den Vorjahreswerten: Der Umsatz sank um 3% auf 2,036 Mrd. Kronen (273 Mio. Euro). Während das Premium Segment (By Malene Birger, Tiger of Sweden, Peak Performance) um 1% auf 1,136 Mrd. Kronen und der Fast Fashion Bereich (Saint Tropez, Soaked in Luxury) gar um 15% auf 231 Mio. Kronen (+15%) zulegen konnten, musste im Mittleren Marktsegment ein Umsatzrückgang von 15% auf 668 Mio. Kronen (90 Mio. Euro) hingenommen werden. InWear, Matinique, und Part Two entwickelten sich profitabel, wohingegen die Marken Jackpot und Cottonfield erneut  „keine befriedigenden Ergebnisse" erreichten, was zu „erheblichen Verlusten“ führte. Das mittlere Segment wies deshalb mit -3 Mio. als einziges ein negatives operatives Ergebnis aus. Insgesamt verbesserte sich der gruppenübergreifende operative Gerinn von 146 auf 160 Mio. Kronen, die EBIT-Marge stiegentsprechend von 6,9 auf 7,9%.

Gravierende Veränderungen

Aufgrund der anhaltend negativen Performance von Jackpot und Cottonfield hat sich der Kopenhagener Konzern dazu entschlossen, sich von den beiden Marken zu trennen. Ein neuer Eigentümer mit Erfahrungen im Mid Market- und dem Osteuropa-Geschäft hätte bessere Chance die Marken zu entwickeln, heißt es in der Investor Präsentation. Unter Peter Fabrin, dem neuen CEO des neuen Mid-Market Segments, sollen die verbleibenden Marken insbesondere den skandinavischen Markt zurückerobern und untereinander Synergien und Kosteneinsparungen realisieren. In anderen Märkten sollen sie nur aktiv bleiben, wenn es dort profitabel läuft. Besondere Hoffnungen setzen die Kopenhagener darüber hinaus auf die Premium-Labels Peak Performance, Tiger of Sweden und By Malene Birger, die international sehr stark wachsen. Peak Performance wird zur Chefsache gemacht, denn CEO Niels Mikkelsen ist selbst dafür verantwortlich. Anders Cleemann verantwortet den Contemporary Premium Bereich. Die Linien Saint Tropez und Designers Remix sollen aus unabhängig vom Kerngeschäft entwickelt werden, hieß es darüber hinaus.
„Durch die Aufteilung in drei Business Segmente (statt elf Marken) und den Verkauf von Jackpot und Cottonfield wollen wir die Struktur der Gruppe vereinfachen, um so die Wachstums- und Gewinnmöglichkeiten zu verbessern“, so CEO Niels Mikkelsen.

© Fabeau All rights reserved.

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