Ice-Watch eröffnet Flagships in Europa

Heute verfügt die Marke Ice-Watch, welche bunte Uhren aus Polymer, Leder oder Silikon herstellt, bereits über mehr als 6 000 Verkaufspunkte in 90 Ländern. Vor 2 Jahren musste Jean-Pierre Lutgen, Gründer der Marke, vorerst die Entwicklung des Konzeptes zurückstellen, da das Unternehmen mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.

Ice-Watch
Zwei Modelle der Kollektion Cathy Guetta - Foto: Ice-Watch


„Ich habe die letzten Ersparnisse in eine Fachmesse in Basel gesteckt“, erklärt der Belgier, „und dann ging es aufwärts und ich konnte die Marke von da an international weiterentwickeln“. Nun hat die Firma schon insgesamt mehr als 1,7 Millionen Uhren zwischen 59 und 189 Euro verkauft. Das Konzept von Ice-Watch kommt gut bei den Modebegeisterten an: Die Marke dekliniert Uhren in allen Farbtönen und bietet auch Neuschöpfungen für einzelne Saisons an. „Die ersten zwei Jahre haben wir die Uhren mit keinerlei Symbolen versehen, bis auf den Namen Ice-Watch. Somit konnte jeder Einzelne eigene Assoziationen entwickeln. Unser Ziel war es eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen. Wir behalten weiterhin die zeitlosen Linien und zudem bieten wir für einzelne Saisons neue Kollektionen an, welche in ihrer Stückzahl beschränkt sind und dessen Warenbestand nicht aufgefrischt werden kann. Für uns ist das sehr wichtig und es erlaubt uns immer im Voraus zu sein, im Gegensatz zu Fälschungen.“

Aber es bleibt nicht nur bei bunten Farben. Es gab bereits eine Kollektion Ice-Love mit einem Herz auf dem Zifferblatt und zur Zeit erkundet die belgische Marke neue Horizonte:
Innerhalb der Kollektionen 2011 gibt es zwei Largo-Winch-Modelle sowie eine F*** Me I´m Famous-Linie von Cathy Guetta. Diese Imagewandlung soll in nächster Zeit weiter ausgebaut werden.

Die Marke verfügt bereits über acht Boutiquen in Frankreich, welche aber in Zusammenarbeit mit Einzelhändlern lanciert worden sind, und sehr bald werden auch Flagships in Frankreich, Belgien, England und Deutschland eröffnet werden. Diese vier Hauptmärkte machen 70% vom Umsatz des Unternehmens aus. „In einigen Ländern wie Mexiko oder in Hong-Kong haben die Händler bevor sie den Wholesale entwickelt haben zuerst Boutiquen kreiert. In Europa ist das der umgekehrte Fall. Die Neueröffnungen der Flagships in Brüssel sowie auch nächsten Oktober in Paris auf der Rue de Rennes stellen eine gute Marketingstrategie für uns dar“, erklärt Jean-Pierre Lutgen.

Der Unternehmer beabsichtigt außerdem seine Marke in Brasilien, Indien, China und Russland zu lancieren und wünscht sich innerhalb von drei Jahren über 10 000 bis 15 000 Verkaufspunkte zu verfügen.

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