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Werbung

Inditex: Aufsichtsrat bestätigt Carlos Crespo in der Funktion des CEO

Von
Europa Press
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 17.07.2019
Lesedauer
access_time 3 Minuten
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An der Hauptversammlung der Inditex-Aktionäre erteilte der Aufsichtsrat des Unternehmens, dessen Hauptaktionär noch immer der Gründer Amancio Ortega ist, grünes Licht für die Benennung von Carlos Crespo zum neuen Generaldirektor des spanischen Textilgiganten. Crespo überblickte zuletzt das operative Geschäft des Konzerns.

Carlos Crespo - Inditex


In seiner neuen Funktion berichtet er direkt an den Aufsichtsratschef Pablo Isla. Carlos Crespo übernimmt die Verantwortung für die Abteilungen Technologie (Systeme, Daten und Digital), Informationssicherheit, Logistik und Transport, Bau und Umbau, Rechtsangelegenheiten, Beschaffung und Partnerschaften sowie Nachhaltigkeit. An der Seite von Pablo Isla ist er darüber hinaus für die Erarbeitung der globalen Unternehmensstrategie zuständig.

Der Aufsichtsrat befasste sich auch mit einer Teiländerung der Vergütungspolitik der Aufsichtsratsmitglieder für die Jahre 2019, 2020 und 2021. Carlos Crespo bezieht in seiner neuen Funktion einen Jahreslohn von EUR 1,5 Millionen.

Der neue CEO arbeitete zunächst als Wirtschaftsprüfer, bis er im Jahr 2001 seine Karriere bei Inditex startete als Leiter der Abteilung Bilanzpolitik in der Finanzabteilung. Nachdem er die administrative Verwaltung der Lagerbestände in den Logistikzentren des Konzerns überblickt hatte, übernahm er 2015 die Verantwortung über die internen Audits und wurde daraufhin zum COO ernannt.

Nach der Genehmigung des Jahresabschlusses 2018 wurde zudem die Wiederwahl von Pablo Isla als Aufsichtsratschef bestätigt. Auch die Mandate von Amancio Ortega, José Luis Durán und Emilio Saracho wurden erneuert. Außerdem zieht Carlos Crespo in den Aufsichtsrat ein.

Die Anzahl der Mitglieder steigt somit von 10 auf 11 Personen. Somit dürfte der Aufsichtsrat bald um ein neues unabhängiges Mitglied erweitert werden. Die neue Dividendenpolitik wurde ebenfalls bestätigt. Einerseits wird die Ausschüttungsquote von 50 auf 60 Prozent des Gewinns erhöht und andererseits genehmigte der Rat die Ausschüttung einer Sonderdividende von einem Euro pro Aktie für die Geschäftsjahre 2018, 2019 und 2020.

Für das Jahr 2018 beschloss die Hauptversammlung eine Dividende von EUR 0,88 pro Aktie, also 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Die erste Hälfte davon wurde bereits am 2. Mai ausgeschüttet, die zweite Hälfte folgt am 4. November.

Darüber hinaus beschloss der Aufsichtsrat die Einrichtung eines neuen Nachhaltigkeitsausschusses. Der Konzern will dadurch sein Engagement in diesem Bereich stärken. "Wir wollen Inditex in allen Bereichen nachhaltig machen", betonte Konzernchef Pablo Isla. Bis 2023 sollen alle Abfälle in den Läden wiederverwertet werden und 100 Prozent des in den direkten Verkaufsschritten mit dem Endkunden verwendeten Einwegplastiks soll beseitigt werden, so der Konzern. Inditex erneuerte seine Engagements: Bis 2025 will das Unternehmen 80 Prozent der im Unternehmen verwendeten Energie aus nachhaltigen Quellen beziehen und 100 Prozent aller Baumwolle, Leinen und Polyester der Konzerntöchter sollen biologisch bzw. nachhaltig angebaut oder wiederverwertet werden.

Über 174.000 Angestellte

Am Ende des Geschäftsjahrs beschäftigte Inditex über 174.000 Personen aus 154 Ländern weltweit. In seiner Rede betonte Pablo Isla, dass alle Mitarbeitenden dieselbe "Kultur der Bescheidenheit, der Vielfalt, der Kreativität, der Innovation und des ständigen Nonkonformismus" teilen.

Für das Geschäftsjahr 2018 wurden über die EUR 4,136 Milliarden an Lohnzahlungen hinaus EUR 619 Millionen an Zulagen ausbezahlt, so der Konzern. So wurden im vergangenen April im Rahmen des zweiten Zyklus des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms 2017/2018 EUR 32 Millionen ausgeschüttet. Dieser Betrag wurde auf die ca. 92.000 Personen aufgeteilt, die zum 31. März 2019 seit mehr als zwei Jahren im Unternehmen tätig waren. Insgesamt hat das Unternehmen im Verlauf des vierjährigen Programms EUR 152 Millionen ausgeschüttet.

2019 wurden neue Programme aufgegleist. Den Verkaufsteams in den Läden wurden neue Umsatzziele gesteckt und das Personal der zentralen Dienste sowie der Logistik soll aufgrund von Rentabilitätskriterien evaluiert werden.

Auf die Frage eines Aktionärs hin versicherte Pablo Isla, dass die Integration von Zara Home in das Label Zara keine direkten oder indirekten Auswirkungen auf die Beschäftigung haben werde.

Die Steuerlast von Inditex

Abschließend berichtete Pablo Isla den Aktionären, welche treibende Wirkung das Unternehmen weltweit und in Spanien auf die Wirtschaft habe. Für 2018 bezahlte das Unternehmen mehr als EUR 6,116 Milliarden an Steuern, EUR 1,692 Milliarden davon in Spanien. Der effektive Steuersatz für das Unternehmen liegt somit erneut über 22 Prozent. In Spanien stellten 7500 Lieferanten von Inditex über EUR 5 Milliarden in Rechnung. In den vergangenen fünf Jahren bezahlte Inditex insgesamt über EUR 23 Milliarden an seine spanischen Zulieferer.