Inditex mit solidem Umsatzplus



Im noch kein Ende absehbar: Zara expandiert nach wie vor rund um den Globus


In Europa sollen zunehmend die anderen Inditex-Konzepte wie Massimo Dutti forciert werden
Die Inditex-Gruppe hat ihre Umsätze nach neun Monaten (Stichtag: 31. Oktober) um über 7% auf 12,704 Mrd. Euro gesteigert. Bei konstanten Wechselkursen wäre sogar ein Plus von 10,5% drin gewesen. Ein Großteil des Wachstums ist der Eröffnung neuer Stores, wobei der Konzern auch sein flächenbereinigtes Wachstum als „stark“ bezeichnet. Insgesamt stieg die Zahl der eigenen Filialen seit Februar um netto 230 auf insgesamt 6.570 Standorte in 88 Ländern. Mit 154 Neueröffnungen stand die Expansion in Europa deutlich im Fokus der Spanier, die die neben Zara bestehenden Konzepte wie Stradivarius, Pull&Bear, Bershka oder Massimo Dutti stärker am Markt etablieren wollen. Doch auch das Erfolgsmodell Zara bleibt weiter in Expansionslaune: allein in Deutschland gab es innerhalb der letzten neun Monate vier Neueröffnungen.
Solide, aber nicht umwerfend stark entwickelten sich die Ergebniszahlen: Das Bruttoergebnis lag mit 7,491 Mrd. Euro rund 5% über dem Vorjahr. EBITDA und EBIT verbesserten sich um 2% auf 2,825 Mrd. Euro bzw. 1% auf 2,161 Mrd. Euro. Der Nettogewinn lag mit 1,687 Mrd. Euro nur minimal über dem Vorjahr (1,674 Mrd. Euro).
Für das letzte Quartal können die Spanier optimistisch sein, da die mit einem Umsatzplus von 14% in lokalen Währungen gut angelaufen ist (1. November bis 8. Dezember).
Hinter den Kulissen stellt sich Inditex auf weiteres Wachstum ein: Im spanischen Cabanillas wurde ein neues Logistikzentrum in Betrieb genommen. Zudem steht die RFID-Technologie kurz vor der Test-Einführung in rund tausend europäischen und US-amerikanischen Stores. Bis 2016 sollen dann alle Zara-Filialen mit der Technik arbeiten, um die Warenverfügbarkeit besser zu steuern.


Fotos: Inditex

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