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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
23.04.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Interparfums: Umsatzrückgang um 19% im ersten Quartal

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
23.04.2020

Der internationale Parfümhersteller Inter Parfums, Inc. (Interparfums) gab am Mittwoch bekannt, dass sein Umsatz im ersten Quartal um 18,7% gesunken ist, wobei die Parfüms der Marken Coach und Guess dazu beitragen konnten, einen Teil der negativen Auswirkungen der andauernden Covid-19-Pandemie auszugleichen.

Die Einführung des Parfüms "Coach Dreams" kurbelte die Verkaufszahlen im ersten Quartal an - Coach


Für das erste Quartal, das am 31. März 2020 endete, meldete das Unternehmen einen Gesamtnettoumsatz von 144,8 Millionen US-Dollar gegenüber 178,2 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. In konstanten Währungen betrug der Rückgang des Quartalsumsatzes von Interparfums 17,8%.

Der Umsatz der in Europa vertriebenen Produkte der Gruppe fiel um 20,6% auf 114,1 Millionen US-Dollar, verglichen mit 143,7 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die in den USA angebotenen Produkte verzeichneten einen Umsatzrückgang um 10,9%, von 34,5 Millionen US-Dollar auf 30,7 Millionen US-Dollar.

Laut Jean Madar, CEO und Vorsitzender von Interparfums, trug das starke Umsatzwachstum von 35,9% bei der Marke Coach und 28,9% bei Guess dazu bei, Rückgänge bei den meisten anderen Marken des Unternehmens auszugleichen. Das Wachstum bei Coach wurde durch die Einführung des Parfüms "Coach Dreams" Anfang dieses Jahres angekurbelt.

Alle anderen großen Marken im Lizenzportfolio von Interparfums, darunter Montblanc und Jimmy Choo, verzeichneten Rückgänge bei den vergleichbaren Quartalsumsätzen, was weitgehend auf die vorübergehende Schließung einer großen Zahl von Verkaufsstellen weltweit als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie zurückzuführen ist.
 
Um angesichts der weit verbreiteten Beeinträchtigungen durch die globale Gesundheitskrise den eigenen Betrieb aufrechtzuerhalten, hat Interparfums seine Ausgaben gesenkt und Maßnahmen zum Schutz seines Cashflows ergriffen. Als Teil dieser Maßnahmen hat das Unternehmen eine Reihe von Neuerscheinungen auf 2021 verschoben, darunter geplante Produkteinführungen der Marken Kate Spade New York, Jimmy Choo, Anna Sui und Guess.
 
"Unsere solide finanzielle Situation und unser äußerst anpassungsfähiges Geschäftsmodell sollten es uns ermöglichen, diese Krise zu überstehen, bis wir wieder wachsen können", sagte Madar in einer Pressemitteilung. "Nachdem wir mit 253 Millionen Dollar an liquiden Mitteln und kurzfristigen Investitionen und nur 10,7 Millionen Dollar an langfristigen Verbindlichkeiten in das Jahr 2020 gegangen sind, verfügen wir über beträchtliche Ressourcen, um unseren gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen nachzukommen. Wir konzentrieren uns jetzt sehr stark auf die Sicherung unserer Beziehungen zu unseren Partnern, insbesondere unseren Lieferanten und Kunden".
 
Madar stellte betonte, dass das Unternehmen mit über 200 Millionen Dollar an Nettobarmitteln und 47 Millionen Dollar an ungenutzten Kreditfazilitäten in das zweite Quartal gehe. Nichtsdestotrotz hat der Vorstand die vorübergehende Aussetzung der vierteljährlichen Bardividende des Unternehmens genehmigt.
 
Angesichts der Ungewissheit im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie hat Interparfums keine Gesamtjahresprognose für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt.

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