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Von
AFP
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
25.04.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Interparfums: Umsatzwachstum stockt im ersten Quartal

Von
AFP
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
25.04.2019

Der Umsatz von Interparfums fiel im ersten Quartal des Geschäftsjahrs aufgrund der nachlassenden Dynamik bei den Coach-Parfüms unter den Markterwartungen aus. Er entspreche jedoch den Erwartungen des Konzerns, der am Donnerstag bei der Veröffentlichung der Ergebnisse an den vor Kurzem angehobenen Jahresprognosen festhielt.


Die Dynamik der Parfüms von Coach lässt nach - Coach


Von Januar bis Ende März erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von EUR 126,6 Millionen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Plus von 4,1 Prozent, bei konstanter Währung ergibt sich ein Anstieg um knapp 0,3 Prozent.

Die Analysten des Factset-Konsenses waren im Vorfeld von einem Umsatz von EUR 142 Millionen ausgegangen. Diese Erwartungen stützten sich auf die Anhebung der Jahresprognosen des Konzerns Anfang März. Die Konzernleitung begründete den Schritt vor ein paar Wochen mit einem "guten Jahresbeginn".


Philippe Benacim, CEO von Interparfums, nahm diesen Verweis auf den "guten Jahresbeginn" am Donnerstag erneut auf und beteuerte in einer Mitteilung, dass die Geschäftstätigkeit im ersten Quartal den Erwartungen des Konzerns "entspricht". Er wolle weiterhin am Umsatzziel von EUR 480 Millionen für das laufende Geschäftsjahr festhalten. Das sind 5,4 Prozent mehr als 2018.

Der mit der Parfümlizenz von Coach erzielte Umsatz, der im vergangenen Jahr wichtiger Wachstumstreiber des Konzerns war, sackte im ersten Quartal ein (-16 Prozent auf EUR 18,8 Millionen).

Doch handelt es sich um einen "maschinellen" Rückgang, der auf den Boom dieser Produkte vor einem Jahr zurückzuführen ist. Die negative Dynamik dürfte darüber hinaus auch zeitlich begrenzt sein, da ab dem zweiten Quartal ein sechster Coach-Duft eingeführt werde, wie der Konzern anführte.

Deutlich besser schnitten die Montblanc-Parfüms ab (+19 Prozent auf EUR 40,7 Millionen), die nicht zuletzt vom "hervorragenden Start" der dritten Menswearlinie, Montblanc Explorer, profitierten. Auch die Düfte von Jimmy Choo (+36 Prozent auf EUR 26,7 Millionen) wurden von den jüngsten Markteinführungen beflügelt.

Trotz der weltweiten Anteilnahme am Tod des Modeschöpfers Karl Lagerfeld im Februar erzielte Interparfums mit dessen Parfüms im ersten Quartal keine erfreulichen Ergebnisse (-19 Prozent auf EUR 2,7 Millionen). Auch die Düfte der Interparfums-Tochter Rochas schwächelten (-6 Prozent auf EUR 8 Millionen).

Geografisch aufgeschlüsselt ergibt sich für das erste Quartal ein gutes Wachstum in Nordamerika (+7 Prozent) und Westeuropa (+8 Prozent). Außerdem konnte der Konzern auf einen Umsatzsprung im Nahen Osten verweisen (+23 Prozent).

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