×
941
Fashion Jobs
BEELINE GMBH
Team Manager (w/m/d) Planning & Allocation
Festanstellung · KÖLN
BEELINE GMBH
Digital Analyst (w/m/d)
Festanstellung · KÖLN
BEELINE GMBH
Performance Marketing Manager (w/m/d)
Festanstellung · KÖLN
BEELINE GMBH
Marketplace Manager (w/m/d)
Festanstellung · KÖLN
L'OREAL GROUP
Product Manager Sanoflore (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
L'OREAL GROUP
Key Account Manager Luxe (w/m/d)
Festanstellung · Düsseldorf
L'OREAL GROUP
(Junior) Brand Medical Communication Manager Vichy (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
ESPRIT
Campaign Manager - Email Marketing (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
LE LABO
Sales & Education Coordinator (M/W/D) le Labo de/ch
Festanstellung · Berlin
ESPRIT
Business Analyst (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT
Business Analyst (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
HUGO BOSS
Praktikum Global Retail Business Systems & Operations (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Product Manager Ecommerce (M/F/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Content Editor (M/F/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Content Editor (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Retail Operations Manager Germany & Austria Schwerpunkt Outlet (M/W/D) i Befristet
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Praktikum Global Brand Merchandise Management & Buying Hugo Menswear
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Senior Manager Group Strategy m&a (M/F/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Manager R&D Fabrics Boss Womenswear (M/W/D) | Befristet
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Consultant Datenschutz (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
L'OREAL GROUP
Business Planner (w/m/d) Cpd
Festanstellung · Düsseldorf
L'OREAL GROUP
HR Manager Labor Law And Labor Relations (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
Werbung
Von
DPA
Veröffentlicht am
29.02.2012
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Interview : Andrea Karg vor ihrer modischen Paris-Premiere

Von
DPA
Veröffentlicht am
29.02.2012


Andrea Krach.
Paris (dpa) - Besonders aufgeregt wirkt Andrea Karg vor ihrer Paris-Premiere nicht. Die deutsche Designerin hat mit ihrer Kaschmir-Marke Allude das geschafft, wovon die meisten nur träumen können: Sie steht auf dem offiziellen Kalender der Pariser Prêt-à-Porter-Schauen der Damenkollektionen, der großen Kür der Kleiderwelt. Seit Dienstag laufen in der französischen Hauptstadt die Präsentationen der Entwürfe für Herbst/Winter 2012/13. «La Belle Andrea» - die schöne Andrea - wie eine französische Zeitschrift die 49-jährige Münchnerin nannte, ist mit ihrer Kollektion am Abschlusstag (7.3.) dran.

Sie haben Ihre Entwürfe erfolgreich bei der Berliner Fashion Week gezeigt. Wie gestaltet sich so ein Wechsel nach Paris?

Karg: «Ich würde da auf ein ganz einfaches Bild zurückgreifen. Es ist wirklich wie mit einem Apfel. Wenn er reift, fällt er runter. Bei Allude war es ein Prozess, der über Jahre lief. Die Marke gibt es nun seit fast 20 Jahren. Und sie hat immer weiter kleine Schritte nach vorne gemacht. Als wir begannen, Strick auf dem Laufsteg zu präsentieren, sagten viele: "Das geht doch gar nicht - Strick auf dem Laufsteg." Aber dann funktionierte es doch. So ging es immer weiter voran bis nun zu diesem Schritt nach Paris. Hinzu kommt: Wir sind in Frankreich keine Unbekannten. Wir sind dort in guten Geschäften wie "Le Bon Marché" vertreten. Dort haben wir guten Zuspruch. Das hilft natürlich sehr.»

Werden Sie in Frankreich anders wahrgenommen als in Deutschland?

Karg: «Ja. In Frankreich hat man sowieso als Kreativer einen anderen Stellenwert. In Deutschland kennt man uns schon sehr lange, und da sieht man eventuell nicht so ganz die modische Entwicklung, die wir gemacht haben. Einfach weil man doch immer ein bestimmtes Bild einer Marke im Kopf hat. In Frankreich ist das etwas anders. Da werden wir mehr als "Fashion Label" denn als Strickmarke gesehen. Die neuere Entwicklung wird dort in der Wahrnehmung in den Vordergrund gestellt.»

Haben Deutsche es schwerer in Paris?

Karg: «Nein. Überhaupt nicht. Es zählen das Produkt und die Leistung. Selbst wenn ein französischer Designer eventuell am Anfang eine Art Solidaritätsbonus hätte, würde das am Ende nichts nützen. In Frankreich wird genau hingeschaut, was man macht. Zudem assoziiert man Deutsche auch mit vielen positiven Werten. Aber natürlich darf man so einen Markt nicht ohne Vorarbeit betreten. Man muss sich vorher wirklich damit auseinandersetzen. Wir haben zum Beispiel den gleichen Stylisten wie Hermès. Auch die Agentur, die uns vertritt, ist in Paris sehr bekannt.»

Wie bekommt man die internationale Presse in die Schau?

Karg: «Die französische Presse kennt uns. Wir haben klein angefangen, sind aber dort jetzt recht eingeführt. Und einige werden auch schlicht deswegen kommen, weil wir auf dem Kalender stehen. Aber natürlich wird jemand wie Suzy Menkes (die berühmte Kritikerin der «International Herald Tribune») nicht kommen. Da muss man einfach realistisch bleiben.»

Interview: Stefanie Schütte, dpa

Copyright © 2021 Dpa GmbH