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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
07.02.2018
Lesedauer
2 Minuten
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Italienische Textilbranche erholte sich 2017

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
07.02.2018

Die italienischen Weber machten 2017 wieder Boden gut. Die am Dienstag veröffentlichten Branchenergebnisse zeigen einen Umkehrtrend in der Textilbranche, nachdem der Sektor zwei Jahre lang mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen hatte. Die Zahlen wurden im Rahmen der Eröffnung der italienischen Referenzmesse Milano Unica präsentiert, die bis am 8. Februar in den Pavillons der Fiera Milano Rho in der Nähe von Mailand stattfindet.


Einblick in das Angebot der Milano Unica - FashionNetwork.com ph DM


Das Forschungszentrum des italienischen Modeverbands SMI schätzt den Umsatz der Weber in Italien gestützt auf die Daten des nationalen statistischen Amts Italiens (ISTAT) im Jahr 2017 auf EUR 7,94 Milliarden, was einem Wachstum von 1,3 Prozent entspricht.


Somit erzielen sie 15 Prozent des Gesamtumsatzes der Textil- und Bekleidungsbranche Italiens. Betrachtet man lediglich die Handelsbilanz, so ist für 2017 angesichts eines EUR 2,3 Milliarden hohen Überschusses anzumerken, dass "dieses Ergebnis mit über 25 Prozent in der positiven Handelsbilanz der gesamten Mode- und Textilbranche zu Buche schlägt", erklärt Messechef Ercole Botto Poala.

Er fügt an: "China und Hongkong bilden einen soliden Abnehmermarkt für unsere Stoffe, den wichtigsten für Italien. Unsere Exporte in diese Länder nahmen in den ersten zehn Monaten des Jahres 2017 um 12,4 Prozent zu. Auch die Warenausfuhr in andere Länder außerhalb Europas stieg um 1,8 Prozent, während sie im europäischen Binnenmarkt um 1,1 Prozent abnahm".

Bemerkenswert sind die guten Ergebnisse italienischer Stoffproduzenten in den USA (+6,8 Prozent) und Spanien (+7,7 Prozent). Der Absatz in Großbritannien und Deutschland stagnierte (-0,1 bzw. -0,5 Prozent). In Frankreich ist ein Rückgang um 1,6 Prozent zu verzeichnen, in Rumänien beträgt das Minus 5,8 Prozent.

Die Importe aus reifen Märkten und insbesondere aus Frankreich, den USA und Spanien, nahmen ab. Dafür wurden mehr Waren aus dem asiatischen Raum importiert (Indonesien, China, Pakistan). "Vielleicht haben wir bei der Qualität unserer Importe Abstriche gemacht. Das bedeutet auch, dass diese Länder lange vor uns die Vorzüge der Innovation erkannt haben. Das sollte uns zu denken geben", so die Analyse von Claudio Marenzi, Chef des SMI und der Confindustria Moda.
 

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