Italienischer Staatsfonds erwirbt 41,2 Prozent des Modehauses Missoni

Der italienische Staatsfonds Fondo Strategico Italiano (FSI) hat sich bereit erklärt, 41,2 % des italienischen Modehauses Missoni zu übernehmen. Der Mehrheitsanteil verbleibt in den Händen der gleichnamigen Gründerfamilie.

Foto: Missoni

Die Investition werde hauptsächlich durch eine Kapitalerhöhung ohne finanziellen Leverage-Effekt für Missoni erfolgen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die für ihr Zickzack-Muster berühmte Marke wurde 1953 von dem Ehepaar Ottavio und Rosita Missoni in der norditalienischen Kleinstadt Gallarate gegründet – einem Gebiet, das im Land für die Herstellung hochwertiger Textilien bekannt ist.

Deren Tochter Angela hat das Unternehmen in den letzten zwei Jahrzehnten kreativ geleitet.

Michele Norsa, langjähriger Geschäftsführer der konkurrierenden Luxusgütergruppe Salvatore Ferragamo, der im vergangenen Jahr zu FSI kam, wird zum stellvertretenden Vorsitzenden von Missoni ernannt.

FSI wird vom italienischen Kreditinstitut Cassa Depositi e Prestiti kontrolliert, der wiederum mehrheitlich im Besitz des Finanzministeriums ist.

Übersetzt von Felicia Enderes

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