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Reuters API
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
19.07.2019
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3 Minuten
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J.C. Penney zieht Berichten zufolge Restrukturierungsberater zur Seite

Von
Reuters API
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
19.07.2019

J.C. Penney soll Berater eingestellt haben, um verschiedene Restrukturierungsmaßnahmen zu prüfen. Dadurch erhofft sich das angeschlagene US-Unternehmen, genügend Zeit für einen Turnaround-Plan zu gewinnen. Dies berichtete mit der Materie vertraute Quellen am Donnerstag.


J.C. Penney sucht nach Möglichkeiten, Schulden zu restrukturieren. - J.C. Penney


Die 117-jährige Warenhauskette unternimmt damit einen gewagten Versuch, ihre Buchhaltung wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, bevor die Kassen leer stehen und die auf rund USD 4 Milliarden (EUR 3,56 Mrd.) geschätzten Schulden in den kommenden Jahren fällig werden.

J.C. Penney mit Sitz im texanischen Plano ist intensivem Wettbewerb von Discountern ausgesetzt, so unter anderem die Ketten Marshalls und TJ Maxx von TJX Cos. Außerdem ist es dem Unternehmen nicht gelungen, sein Onlinehandels-Profil auf das Niveau etablierter Konkurrentinnen zu bringen, allen voran Amazon.

Obwohl J.C. Penney unter bestehenden revolvierenden Kreditlinien auf über USD 1,5 Milliarden (EUR 1,3 Mrd.) zugreifen kann, kehrten die Investoren den Aktien des Unternehmens nach der Veröffentlichung neuer Verluste den Rücken. Die Bonität des Unternehmens ist ins Bodenlose gefallen, die Kreditkosten entsprechend stark gestiegen.

In den vergangenen Wochen habe sich J.C. Penney nun von Anwälten und Investmentbankern beraten lassen. Laut verschiedenen Quellen seien diese auf die Unterstützung angeschlagener Unternehmen, Schuldenrestrukturierung und andere finanzielle Fragen spezialisiert.

Das Unternehmen beschäftigt 95.000 Personen und betreibt über 860 Läden. Es untersuche Möglichkeiten, zusätzliches Kapital zu beschaffen oder mit Gläubigern zu verhandeln, um Kreditfälligkeiten zu verlängern, so die Quellen weiter.

Die Restrukturierungspläne von J.C. Penney stecken jedoch noch in Kinderschuhen, warnen mehrere Quellen. Die Gespräche mit Restrukturierungsexperten zeigen jedoch die Entschlossenheit, mit der J.C. Penney in den kommenden Monaten Maßnahmen ergreifen will, um sich etwas Luft zu verschaffen und eine mögliche Konkursanmeldung abzuwenden.

Die Quellen wollten anonym bleiben, da es sich um vertrauliche Gespräche handelt.

Die Verschlechterung der Handelslandschaft hat in den vergangenen zwei Jahren bereits andere bestens etablierte stationäre Handelsketten wie Toys "R" Us und Sears zur Beantragung von Gläubigerschutz gezwungen. Mehrere Unternehmen wurden liquidiert.

Wieder andere, wie Neiman Marcus und J. Crew gelang es, ihre Schulden zu restrukturieren und mit ihren Gläubigern verschiedene Abkommen auszuhandeln.

SCHWER ZU VERDAUENDE VERLUSTE

Das 1902 von James Cash Penney in Kemmerer, Wyoming, gegründete Unternehmen bietet Haushaltsgeräte, Bekleidung, Schmuck, Handtücher und andere Waren in der mittleren Preisklasse an.

Das Unternehmen hat jedoch mit Verlusten zu kämpfen, die sich zwischen 2014 und den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahrs auf mehr als USD 1,7 Milliarden (EUR 1,5 Mrd.) beliefen.

Die Aktien des Unternehmens haben im vergangenen Jahr trotz steigender Verbraucherausgaben über 50 Prozent eingebüßt. Sie werden zu etwas mehr als einem Dollar gehandelt, was einer Marktkapitalisierung von USD 342 Millionen (EUR 304,3 Mio.) entspricht.

Ende 2018 ernannte die Warenhauskette einen neuen CEO, der den Verkauf von Haushaltsgeräten einstellte und das Möbelangebot einschränkte. Mit diesen Schritten sollte J.C. Penney zu seinen Wurzeln zurückfinden. Analysten haben jedoch hinterfragt, ob diese Strategie zu einem erfolgreichen Turnaround führen kann, da das Unternehmen seit Jahren unter rückläufiger Besucherfrequenz leidet.

Im Mai erklärte die Kette, dass der Umsatz in Läden, die seit mindestens einem Jahr geöffnet waren, im ersten Quartal stärker als erwartet zurückging und sich der Nettoverlust mit USD 154 Millionen (EUR 137 Mio.) fast verdoppelt hat.

Ungeachtet der Schließung verschiedener Standorte und der Überarbeitung anderer Verkaufsstellen in den vergangenen Jahren zeigen sich Analysten besorgt über die Wahrscheinlichkeit, dass J.C. Penney die Zeit und das Geld ausgehen wird, bevor das Unternehmen dieses Schicksal abwenden kann.

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