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J.W. Andersons selbstbewusster Chic

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.06.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Der fruchtbarste zeitgenössische Geist der Londoner Mode, Jonathan Anderson, war in einer neuartigen, wenn auch etwas schwachen Kollektion zu sehen, die am Mittwoch von dem in Großbritannien geborenen Designer präsentiert wurde.

J.W. Anderson - Frühjahr/Sommer 2020


Eine Kollektion, die zerschnitten, durchlöchert und zerfetzt wurde – eine Idee, die von seiner Teenager-Schwester inspiriert wurde, die in ihrer Jugend T-Shirts zerschnitt.

"Früher konnte man dafür Kits mit Plastikperlen kaufen", lachte Anderson nach der Show.

Das Ergebnis waren bei den Herren gestrickte Oberteile, die sich aus knapp 20 fettuccineförmigen Stoffstreifen zusammensetzten oder für die Mädels in dieser Coed-Show Seidentops mit baseballgroßen und kristallverzierten Löchern. Andere Kerle tauchten in Patchwork-Cardigans im Häkel-Stil auf mit passenden Shorts, die "aufgeblasenen Mosaiken" ähnelten, wie der Designer selbst sagt.
 
"Kleidung, die wie weitergegeben aussieht. Eine Modernität im Unrecht", sagte Anderson nach der Schau, die in Galeries Lafayettes' Kunstraum im Marais inszeniert wurde.
 
Die Hälfte der Models trug gestrickte Moor of Venice-Stirnbänder. Gefilzte Clogs und Flips-Flops sahen alle nach Hits aus; ebenso wie die gold- und silberbeschichteten metallischen Totebags. Tatsächlich basiert Andersons jüngster Erfolg auf der unheimlichen Fähigkeit, schrullige und dennoch praktische Accessoires zu kreieren. Von denen es viele in dieser Show gab.
 
Selbst bei dem Versuch, die Models zu bedecken – wie mit bravourösen Smoking-Jacken – zeigte Jonathan viel Haut.
 
"Nach den Woman’s Shows in London mit 40 Looks und aufgeblasenen Proportionen, wollte ich das auf die Menswear übertragen. Aber diesmal völlig unverblümt. Es geht dabei um Mode, nicht um Styling", erklärte Anderson, der am Samstag in der UNESCO seine nächste Show für das große spanische Label Loewe des Luxuskonzerns LVMH veranstaltet.
 
Bei der Show anwesend waren gleich drei LVMH-Präsidenten: Andersons eigene CEO Jenny Galimberti, Serge Brunschwig von Fendi, sowie Chairman und CEO des Modekonzerns Sidney Toledano. Ein Kompliment an Andersons Stellung in der Gruppe.
 
Allerdings fühlte sich das alles eher zu experimentell an, sogar ein bisschen selbstgefällig von Anderson. Clevere, aber nicht sehr tragbare Kleidung, von einem Designer – man kann nicht umhin zu bemerken – der nie seine eigene Kleidung trägt, wenn er das Publikum begrüßt. Versuchen Sie das mal Giorgio Armani, Tom Ford, Yohji Yamamoto oder Ralph Lauren zu erzählen.

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