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Übersetzt von
Melanie Muller
Veröffentlicht am
25.04.2017
Lesedauer
3 Minuten
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JAB: Jimmy Choo, Bally und Belstaff stehen zum Verkauf

Übersetzt von
Melanie Muller
Veröffentlicht am
25.04.2017

Am Montag wurde Luxusschuhhersteller Jimmy Choo, der sich mehrheitlich im JAB-Besitz befindet, zum Kauf angeboten – der Mehrheitsgesellschafter, die JAB Luxury GmbH, die einen Anteil von 67,66 Prozent an Jimmy Choo hält, meldete, dass sie den Prozess unterstützen. Diese kurze Statement erzählt allerdings nicht die gesamte Geschichte. Jetzt wurde bekannt, dass auch Bally und Belstaff abgestoßen werden sollen.



Jimmy Choo


Die JAB Holding Company ist eine Finanzholding der deutschen Unternehmerfamilie Reimann aus Mannheim, zu der die Mehrheit am Parfümhaus Coty und dem Kaffeehersteller Jacobs Douwe Egberts sowie einige Luxusmarken wie Bally, Belstaff und eben Jimmy Choo gehören. Letztere wurde erst im Mai 2011 für 576 Millionen Euro übernommen.

Die Gründe für den Verkauf? Kaffee und Donuts. Der Investor hat große Coffee-Shops und investiert eher in diese Unternehmen, da Luxusmode nicht unbedingt sein Kerngeschäft ist.

Das ist der Grund, warum sie sich von Jimmy Choo und Bally – und nicht zu vergessen Belstaff – trennen wollen. Es scheint, als wollen sie alles in einem Rutsch verkaufen, aber momentan hängt lediglich an Jimmy Choo ein Preisschild, die aktive Suche nach einem Käufer für Bally soll noch starten und später in diesem Jahr über die Bühne gehen. Belstaff? Dort ist der zeitliche Ablauf noch unklar.

Jimmy Choo, Bally und Belstaff stehen zum Verkauf. - Bally


Der Fokus liegt also bei Jimmy Choo und der Zeitpunkt zum Verkauf scheint gut gewählt. Die Aktie von Jimmy Choo war nach dem Börsengang 2014 zwar gestiegen, letztes Jahr war der Kurs dann zwischenzeitlich deutlich unter 1,50 Euro gefallen. In den letzten Monaten erholte sich das Papier und wurde in der vergangenen Woche für knapp 2,12 Euro gehandelt – und auch die Meldung über einen möglichen Verkauf hatte einen weiteren positiven Effekt auf die Aktie.

Aber das Unternehmen bleibt ein relativ kleiner Spieler im Vergleich zu einigen anderen Luxus-Konzernen. Mit einem Umsatz von 410 Millionen Euro ist das Unternehmen deutlich kleiner als  seine Mitbewerber. Sie konkurrieren mit Marken wie Salvatore Ferragamo und Prada – und halten einen geschätzten 3-Prozent-Anteil am weltweiten Luxusschuh-Markt.
 
Die große Frage ist jetzt, wer würde Jimmy Choo kaufen? Und wollen sie auch Bally und Belstaff? Mit der aktuellen Wachstumsrendite dürfte Jimmy Choo für eine Reihe von Firmen attraktiv werden, darunter auch Private-Equity-Firmen und liquide Investoren aus Ländern wie China und Katar oder auch die Luxus- und Premium-Riesen der Welt wie LVMH, Kering, Richemont oder Coach – auch wenn LVMH gerade mit dem Kauf von Dior liebäugelt. 
 
Eines steht offenbar fest: Jimmy Choo will offensichtlich einen dieser Kandidaten ansprechen. Trotz mäßiger Geschäfte auf dem amerikanischen Kontinent im letzten Jahr, gingen die Verkaufszahlen nach oben. Auch die Umsatzentwicklung in den USA hat sich im vergangenen Jahr verbessert, zudem kommen weiterhin ein starkes Wachstum in Asien, sowie ein solides Wachstum in Europa hinzu. 
 
Bis die Reimanns mit dem Geld von Luxusschuhen in Donuts und Kaffeebohnen investieren, wird es jedenfalls noch etwas dauern, bisher gibt es angeblich keine Angebote für Jimmy Choo, Bally oder Belstaff.

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