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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
10.09.2019
Lesedauer
3 Minuten
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JD Sports verzeichnet starkes erstes Halbjahr

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
10.09.2019

Die Halbjahresergebnisse von JD Sports zeigten, dass das Unternehmen sowohl im britischen Kernmarkt als auch im Ausland fast alles richtig zu machen scheint. Ein paar Probleme gab es jedoch. So richtete sich der Konzern, der weiter stark auf das stationäre Geaschäft setzt, an die Vermieter und sagte, es suche "Fairness und Flexibilität in Bezug auf unsere Mietverträge".

JD Sports profitiert vom Athleisure-Trend - Sandra Halliday


Der Konzernumsatz des selbsternannten "King of Trainers" stieg um 47 % auf 2,721 Mrd. Pfund mit einem starken flächenbereinigten Gesamtumsatzwachstum in seinen weltweiten Sports Fashion-Ketten von 12 %, darunter "sehr erfreuliches Wachstum von mehr als 10 %" in den wichtigsten Sports-Filialen in Großbritannien und Irland.

Diese Steigerung von 47 % ist mitunter Folge von Akquisitionen, welche die Halbjahresumsätze gesteigert haben. Dazu gehören Beteiligungen an bzw. die Kontrolle über Rascal Clothing, Footasylum, Pretty Green, Giulio Fashion und Finish Line. Aber selbst ohne Berücksichtigung dieser Käufe ist nicht zu leugnen, dass die 26 Wochen bis zum 3. August gut für das Unternehmen liefen.

Das Konzern-EBITDA auf vergleichbarer Rechnungslegungsbasis stieg um 37 % auf 235,2 Mio. Pfund und der Gewinn vor Steuern und Sonderposten auf vergleichbarer Basis um 36 % auf 166,2 Mio. Pfund. Der ausgewiesene Gewinn vor Steuern stieg um 6,6 % auf 129,9 Mio. Pfund nach bestimmten Anpassungen.

Executive Chairman Peter Cowgill war zu Recht optimistisch und sagte, er sei "sehr zufrieden", insbesondere vor dem "Hintergrund der weit verbreiteten Herausforderungen im Einzelhandel in Großbritannien".

Darüber hinaus sagte er, dass sich "in der zweiten Jahreshälfte bei Sports Fashion weiterhin positive Trends abzeichnen".

BRITISCHES GESCHÄFT MIT GLOBALER AUSRICHTUNG

Trotz eines Anstiegs des vergleichbaren Umsatzes von 10 % in Großbritannien und Irland, muss die aktuelle Situation berücksichtigt werden. Das Unternehmen wies darauf hin, dass viele Einzelhändler freiwillige Insolvenzvereinbarungen (CVA) eingehen und günstigere Mietverträge abschließen.

"Wir sind uns des finanziellen Nutzens bewusst, den andere Einzelhändler zu erhalten scheinen, wenn sie ihre Immobilien verkleinern, und obwohl wir nicht vorhaben, die Größe des JD-Vertriebsnetzes in Großbritannien zum jetzigen Zeitpunkt grundlegend zu ändern, streben wir weiterhin Fairness und Flexibilität bei unseren Mietverträgen an."

JD ist jedoch mehr als nur ein britischer Einzelhändler; international "hat die JD-Kette weitere bedeutende Fortschritte gemacht" und 31 neue Filialen eröffnet.

In Europa "gewinnen wir mit einem weiteren zweistelligen Anstieg der flächenbereinigten Umsätze, mit neuen Filialen in den meisten unserer bestehenden Märkte, sowie mit unserem ersten JD-Store in Österreich weiter an Dynamik". Zu den neuen Standorten gehörte auch die Umwandlung von sechs ehemaligen Chausport-Läden in Frankreich.

Inzwischen ist das Unternehmen in 11 Ländern auf dem europäischen Festland vertreten und ist "zunehmend zuversichtlich, dass JD die gleiche emotionale Resonanz bei den Verbrauchern in Europa entwickelt" wie in Großbritannien. Außerdem hat es sich nun für einen Flagship-Store im Zentrum von Paris auf der Rue De Rivoli entschieden.

In der Region Asien-Pazifik eröffnete das Unternehmen Filialen in Malaysia, Australien und Singapur, wobei das langsamere Tempo der Eröffnungen hauptsächlich auf die Verfügbarkeit von Immobilien zurückzuführen sei.

In den USA wurde nach der Umwandlung des ehemaligen Finish Line Stores in der Mall of America in Bloomington, Minnesota, der sechste JD Store eröffnet. Diese JD-Stores werden seit dem Start einer Website im Mai nun digital unterstützt. Für das nächste Jahr seien weitere Eröffnungen in großen Metropolen vorgesehen, unter anderem mit der Einrichtung eines Flagship-Stores am Times Square, New York. Was Finish Line in den USA betrifft, so sieht es weiterhin "die Möglichkeit, eine nachhaltige Verbesserung der Performance zu erzielen".

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