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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
26.05.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Jean Paul Gaultier kehrt zum Prêt-à-porter zurück

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
26.05.2021

Knapp eineinhalb Jahre sind vergangen, seit sich Jean Paul Gaultier von den Laufstegen verabschiedet hat. Nun kehrt er mit fünf Designern – darunter Ottolinger und Palomo Spain – erneut zum Prêt-à-porter zurück.


Photo: Jean Paul Gaultier


Mit der Kollektion kehrt das Haus erstmals seit 2015 zum Prêt-à-porter zurück. Denn nach der Übernahme durch Puig beendete das Unternehmen seine Prêt-à-porter-Kollektion. Der katalanische Mutterkonzern überblickt auch Carolina Herrera, Dries Van Noten, Paco Rabanne und Nina Ricci.

Die Kollektion – die als eine Reihe sommerlicher Drops ausgelegt ist – ist eine Hommage an die vielfältigen Gemeinschaften, die das Haus seit seiner Gründung beeinflussen. Sie kommt rechtzeitig zum LGBTQI+ Pride-Monat in den Handel.

Die Designs der Kollektion spielen auf den Spielfilm Querelle von Rainer Werner Fassbinder an, der auf dem Roman von Jean Genet basiert. Die explosive, düstere Erzählung einer Geschichte von Rivalität, Mord und Sex spielt in einem Bordell im Hafen der französischen Küstenstadt Brest. Diese Kulisse passt wiederum hervorragend zum Lieblingslook des Designers – dem Marinière-Streifenhemd.



Das Projekt entspricht in den Worten des Hauses dem "Bestreben, die Werte der Freiheit, Akzeptanz und skrupellosen Kreativität zu verkörpern". In diesem Rahmen bat Jean Paul Gaultier die Designer Nix Lecourt Mansion, Ottolinger, Palomo Spain, Alan Crocetti und Marvin M'Toumo, jeweils eine Silhouette oder ein Accessoire zu entwerfen, das für sie das Genie von Gaultier verkörpert.

Lecourt Mansions Konzept ist ein Mesh-Body mit figurbetonenden Streifen, während Palomo Spain ein einzigartiges Blumenkorsett entstehen ließ. Ottolinger schuf einen Ganzkörper-Netzanzug mit verzerrtem Zebrastreifenmuster, Alan Crocetti gestaltete konische BH-förmige Schmuckstücke und Marvin M’Toumo entwarf "Muschel- und Schalentier-"Accessoires.

Die sechs Marinière-Modelle umfassten eine klassische XL-Version und zahlreiche Neuauflagen.

Photo: Jean Paul Gaultier


"Zerrissen, verwaschen und transzendental: Die Matrosenstreifen erhalten für 2021 eine pikante, hypersexualisierte Note", so das Haus in einer Pressemitteilung.

Es wurden bereits zahlreiche Aspekte der Gaultier-Kultur neuinterpretiert – von seiner ikonischen US-Navy-Tellermütze, die nun mit seiner Unterschrift versehen ist, über die extrakurzen Kleider mit Matrosenkragen und neckischen Marineoffiziers-Bikini bis hin zu Meerjungfrauenringen und goldenen Kompass-Halsketten. Darüber hinaus umfasst die Kollektion zahlreiche Denim-Matrosenhosen, manche ungeknöpft. Die sommerlichen Drops umfassen auch Vintage-Elemente, um den Upcycling-Fokus des Unternehmens zu würdigen.

Während seiner ganzen Karriere setzte sich Gaultier für den Abbau der binären Form der Geschlechterordnung ein, und das Thema liegt ihm noch immer am Herzen. Im Onlineshop gibt es keine Geschlechterkategorien, alle Looks werden an Frauen und Männern gezeigt.


Photo: Jean Paul Gaultier


Seine Abschluss-Couture-Show zeigte Jean Paul im Januar 2020. Doch im Juli hat das Haus Chitose Abe von Sacai als ersten von mehreren Gastdesignern eingeladen, eine Couture-Kollektionen für die Marke zu präsentieren.

Bei dieser Rückkehr zum Prêt-à-porter kommen auch Jean Pauls politische Ansichten erneut zum Ausdruck. Das Haus beauftragte die beiden Designerinnen Roxanne Maillet und Marie-Mam Sai Bellier mit der Gestaltung eines T-Shirts, auf dem sowohl die männliche als auch die weibliche Form des Markennamens aufgedruckt ist. Darauf steht: Jean-ne Paul-e Gaultier-e.

Die neue Prêt-à-porter-Kollektion kommt am Freitag, 28. Mai in die Läden.
 

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