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Jil Sander setzt seine sinnliche Reise in Florenz fort

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
09.01.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Zur Präsentation seiner jüngsten Kollektion bot der Ehrengast der 97. Ausgabe der Pitti Uomo am Mittwochabend eine würdige Show im Herzen der Basilika Santa Maria Novella. Die Kreativdirektoren des deutschen Labels, Lucie und Luke Meier, bewiesen erneut, dass sie ihr Fach beherrschen und verliehen der minimalistischen Ästhetik ihres Labels eine neue Tiefe. Ein unerwarteter Reichtum, der wie eine mystische und sinnliche Reise filigran durch die Kollektion führte.


Die Entwürfe von Jil Sander zeichnen sich durch Tragekomfort und Eleganz aus - Pitti Immagine Alessandro Lucioni


Die Designer enthüllten ihre Kollektion im Refektorium dieses Emblems der florentinischen Renaissance. Der lange Saal, in dem sich feine, hohe Säulen und Spitzbogengewölben aneinanderreihen, war in Dunkelheit gehüllt. Den einzigen Lichtfleck bildeten Spots, die die gelben und orangefarbenen türkischen Nelken in den Ecken des Raumes beleuchteten. Von ihnen ging ein goldener Schimmer und ein würziger Duft aus, der den Raum langsam füllte. Eine Aufforderung, in die Ferne zu schweifen und eine Einladung zur Meditation.

Zielsicher durchquerten die Models den zeitlosen Raum in monochromen Ensembles mit bequemen und zugleich eleganten Schnitten. Die "Total Looks" aus Jacken, Hosen und Mänteln waren Ton in Ton gehalten, in Schwarz-, Dunkelblau-, Weiß- und dunklen Burgunderschattierungen. Die Menswear für die Herbst-/Wintersaison 2020/2021 weist keine Verzierungen auf, nur einige abstrakte Blumenprints auf vereinzelten Seidenhemden.

Die Stoffe und deren Beschaffenheit sind kräftiger Natur, darunter Kaschmir, Tweed-Stoffe, schöne Wollstoffe und Filz, aber auch Seide, Baumwolle und Leder. Den sehr präzis geschnittenen Kleidern sieht man die qualitative Fertigung und die dafür aufgewendete Handwerkskunst an. Im Backstage-Bereich erklärte Lucie Meier: "In der Kollektion ist die menschliche Einwirkung greifbar, man spürt die Handarbeit".

Die Mäntel sind sehr lang, schmucklos, fast militärisch, einige davon sind mit Schulterpolstern ausgestattet. Die Umhänge werden voluminös geschnitten, Hosen mit deutlichen Revers getragen, Jacken sind breit und verfügen teilweise über doppelreihige Knopfleisten, um die optimale Größe für jeden Träger zu bieten.

Jil Sander war am Mittwoch wieder in Florenz - Pitti Immagine Alessandro Lucioni


Handgestrickte XL-Plastrons, die vorne bis zu den Knien reichen und hinten bereits im oberen Rücken enden, erinnern entfernt an Messgewänder. Übergrößen gab es auch bei Mänteln und ärmellosen Überziehern, die ebenfalls religiöse Assoziationen hervorriefen, die langen Tuniken ähnelten alten Mönchskutten.

Doch auch ein femininer Touch hielt in der neuen Menswear Einzug. Der Jil Sander-Mann schwingt seine XL-Tasche über den Schultern, wickelt sich in breite Fransen-Schals und trägt gerne silbernen Metallschmuck, wie beispielsweise Amulette. Eine elegante Mode, die nicht aufdringlich wirkt und bei der alles im Detail steckt: Von den abnehmbaren Seidenkrägen auf Mantel- oder Jackenaufschlägen bis hin zu Mustern mit Metallplättchen, die auf einigen Stücken ethnische Dekorationen zaubern.

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