Jones Group krallt sich Kurt Geiger

 
Der US-amerikanische Modekonzern The Jones Group Inc. hat den britischen Schuhanbieter Kurt Geiger von der Private Equity Gesellschaft Graphite Capital übernommen. Die Übernahme soll den New Yorker Modekonzern rund 350 Mio. Dollar (240 Mio. Euro) gekostet haben. Damit möchte sich die Jones Group ihr internationales Geschäft stärken und insbesondere von den Verbindungen in die europäischen Departmentstores wie Harrods, Selfridges oder Printemps profitieren. Kurt Geiger verfügt über 49 eigene Stores und 156 Concessions. Im letzten Geschäftsjahr verbuchte der Schuhhändler ein zweistelliges flächenbereinigtes Umsatzplus auf mehr als 225 Mio. Euro. Nach der Übernahme sollen rund 20% der Umsätze der Jones Group außerhalb von Nordamerika erlöst werden.
Kurt Geiger, dessen Führungsteam um CEO Neil Clifford auch nach der Übernahme im Amt bleiben soll, könnte im Gegenzug die internationale Konzernstruktur für Synergien nutzen und sich stärker in den USA etablieren. Der Jones Group gehören bereits die Schuhmarken Stuart Weitzman und Nine West.
Die Übernahme von Kurt Geiger ist nach der Übernahme von Jimmy Choo durch die Schweizer Labelux Gruppe für umgerechnet knapp 590 Mio. Euro bereits die zweite große Übernahme im Luxus-Schuhsegment.


Foto: Kurt Geiger

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