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Joor unterstützt Premium und London Fashion Week bei der Durchführung virtueller Events

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
27.05.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Die digitale Großhandelsplattform Joor gab am Mittwoch bekannt, dass sie die London Fashion Week im nächsten Monat und die Premium Berlin im Juli, sowie eine Reihe von Modeveranstaltungen im Herbst, unterstützen werde.

Christopher Kane - Frühjahr/Sommer 2020 - Womenswear - London - © PixelFormula


So sollen "für jedes Event einzigartige Rahmenbedingungen für Marken zur Präsentation und für Einzelhändler zum Einkauf von Kollektionen geschaffen werden".

Die LFW-Veranstaltung findet zum selben Zeitpunkt statt, an dem die LFW Men's hätte stattfinden sollen (12.-14. Juni). "Es war unglaublich wichtig für die London Fashion Week einen Weg zu finden, unsere Marken, insbesondere kleine und aufstrebende Labels, in dieser ungewöhnlichen Zeit zu unterstützen", so Caroline Rush, CEO des British Fashion Council. "Der Zugang, den Joor bietet, wird es unseren Mitgliedern ermöglichen, ihre Geschäftsbeziehungen fortzusetzen, so dass sie gut vorbereitet sind auf den Wiederaufschwung."

Unterdessen erklärte Premium-Chefin Anita Tillmann: "Mit unserer App, die im letzten Jahr erfolgreich in Joor integriert wurde, verfügen unsere Messen bereits über digitale Komponenten. Der nächste logische Schritt war für uns, alle unsere digitalen Tools mit Joor Passport zu verbinden, um ein nahtloses Erlebnis für unsere Kunden sowohl on- als auch offline zu ermöglichen."

"In Anbetracht der aktuellen Umstände wurde diese Transformation noch wichtiger. Digital ist eine riesige Chance für Marken und Käufer, handlungsfähig zu bleiben und das internationale Geschäft aufrechtzuerhalten."

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem spezifischen Produkt, das bei diesen Veranstaltungen zum Einsatz kommen wird, um den JOOR Passport, der "sowohl für die aktuellen Marktbedingungen mit Reisebeschränkungen als auch für die Zeit nach der Pandemie gedacht ist, wenn Events wieder physische stattfinden", so Joor.

Dieser soll das Messegeschehen und die Modewoche zentralisieren, "indem er einen One-Stop-Shop für die Nutzer schafft: mit einem Ort zum Hochladen von Daten, einer Website, einer App und einem umfassenden Erlebnis. Durch die Digitalisierung der Interaktion zwischen Marken und Einzelhändlern entsteht ein Marktplatz an 365 Tagen im Jahr, auf dem Einzelhändler neue Looks und Designer entdecken und Marken sich leichter vernetzen können".

Nach Angaben des Unternehmens bedeutet dies, dass Marken ihre saisonalen Lookbooks auf einzigartige Profilseiten hochladen und ihre Looks in virtuellen Showrooms präsentieren können.

Marken, die mit Hilfe der exklusiven Partnerschaft mit ORB360 Bilder erstellt haben, "werden den Einzelhändlern 360-Grad-Bilder anbieten können, die jedes Produktdetail für ein verbessertes Einkaufserlebnis vermitteln".

Es gibt darüber hinaus Pläne, dieses technische Konzept fortzusetzen, sobald sich die Messe- und Laufstegkalender wieder normalisieren, da das Unternehmen einen Omnichannel-Ansatz verfolgt. "Die mobile Passport-App wird es Marken und Einzelhändlern ermöglichen, ihre Kontakte und Termine zu verwalten und bei diesen Veranstaltungen zu ordern", heißt es. "Einzelhändler werden die universelle App für alle Veranstaltungen nutzen. Die in der App gespeicherten Daten werden von einer Veranstaltung zur nächsten mitgenommen, um die Planung und die erneute Verbindung einfacher als je zuvor zu gestalten."

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