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Juwelier Pandora senkt Umsatzausblick für 2018 und überprüft langfristiges Gewinnziel

Von
Reuters API
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
today 06.11.2018
Lesedauer
access_time 2 Minuten
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Der Schmuckhersteller Pandora senkte seinen Umsatzausblick für 2018 im zweiten aufeinander folgenden Quartal, nachdem er am Dienstag enttäuschende Gewinne ausgewiesen hatte und sagte, dass er seine Strategie überprüfen werde und darum kämpfe, das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

Pandora


Die Aktien des weltweit führenden Schmuckhersteller nach Produktionskapazität sind in diesem Jahr um mehr als 40 Prozent gesunken, da neue Schmucklinien nicht überzeugen konnten und weniger Käufer Einkaufszentren in Schlüsselmärkten besuchten.

Das Unternehmen kündigte ein Kostensenkungsprogramm an, das darauf abziele, negative Umsätze auf vergleichbarer Fläche umzukehren, und hob sein langfristiges Umsatzwachstumsziel von 7 bis 10 Prozent auf. Pandora teilt darüber hinaus mit, dass es sein langfristiges EBITDA-Margenziel von rund 35 Prozent überprüfen werde.

"Wir haben unser Geschäft überprüft und beschlossen, ein starkes Programm mit dem Ziel aufzulegen, die Kosten im gesamten Unternehmen erheblich zu senken, um Ressourcen für Investitionen in nachhaltiges Wachstum auf vergleichbarer Fläche freizusetzen", sagte Finanzvorstand Andres Bowyer in einer Erklärung.

Auf vergleichbarer Fläche sank der Umsatz im dritten Quartal um 3 Prozent, während die EBITDA-Marge mit 29 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert von 37,8 Prozent lag.

Im August entließ die für ihre Silberarmbänder bekannte Firma ihren Geschäftsführer nach einer Gewinnwarnung. Das Unternehmen wird derzeit gemeinsam vom ehemaligen Body Shop CEO Jeremy Schwartz und dem Finanzvorstand Andres Bowyer geführt.

Pandora sagte, dass eine Untersuchung, die von dem neuen Managementteam durchgeführt wurde, zeigte, dass es notwendig sei, die Arbeitsweise des Unternehmens zu ändern. Ein erster Schritt werde darin bestehen, die Akquisitionen von Franchise-Filialen deutlich zu reduzieren und generell weniger Filialen zu eröffnen.

Pandora erwartet nun, dass der Umsatz 2018 in lokalen Währungen um 2 bis 4 Prozent – und somit unter der bisherigen Prognose von 4 bis 7 Prozent – steigen werde, während das Unternehmen sein EBITDA-Margenziel für dieses Jahr bei rund 32 Prozent belassen hat.

"Das Management kürzt die langfristige Prognose des ehemaligen Managements und lässt somit die Investoren bis zum Jahresbericht im Februar im Unklaren", sagte Michael Frisian Jorgensen, Chief Share Analyst der Alma Brand Bank.

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