×
1 823
Fashion Jobs
ON RUNNING
IT Workspace Specialist
Festanstellung · BERLIN
PUMA
Senior Product Line Manager Teamsport Licensed
Festanstellung · Herzogenaurach
AESOP
Verkaufsberater - Retail Consultant | Teilzeit (20h) | Grabenstrasse, Düsseldorf
Festanstellung · Trier
AESOP
Verkaufsberater - Retail Consultant | Teilzeit (16h) | Grabenstrasse, Düsseldorf
Festanstellung · Trier
THE KADEWE GROUP
Merchandise Planner Assistent Non-Fashion/ Overstock Management (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
THE KADEWE GROUP
Merchandise Planner Assistant Fashion (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
ON RUNNING
Mobile Product Manager
Festanstellung · BERLIN
AEYDĒ GMBH
Ecommerce Coordinator (M/F/D)
Festanstellung · BERLIN
SKECHERS
Online Marketing Coordinator (M/W/D) in Vollzeit, Unbefristet
Festanstellung · DIETZENBACH
ADIDAS
Product Manager (M/F/D) - Outdoor x3
Festanstellung · Herzogenaurach
LIMANGO
Product Owner/ IT Project Manager/ IT Product Manager (M/W/D) Operations
Festanstellung · MÜNCHEN
THE KADEWE GROUP
Product Manager App (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
PUMA
Senior PR Manager Sportstyle Marketing
Festanstellung · Herzogenaurach
PUMA
PR Manager Corporate Communications
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Senior Product Owner Workplaces (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ESPRIT EUROPE GMBH
Merchandise Manager Lizenzen (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT EUROPE GMBH
Merchandise Manager Licenses (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
LEVI'S
IT Business Analyst (M/W/D)
Festanstellung · Dorsten
AEYDĒ GMBH
Art Director/ Graphic Designer (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
THE KADEWE GROUP
(Junior) Sap Authorization Consultant (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
THE KADEWE GROUP
Brand Relations Manager (M/W/D) im E-Commerce
Festanstellung · BERLIN
ON RUNNING
Talent Business Partner Lead
Festanstellung · BERLIN
Von
DPA
Veröffentlicht am
19.03.2015
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Kampagne gegen giftige Kleidung: Lob und Tadel von Greenpeace

Von
DPA
Veröffentlicht am
19.03.2015

Greenpeace macht mit einer Kampagne gegen "giftige Kleidung" mobil - und nimmt nach Erfolgen bei Modeketten und Sportartikelherstellern nun die Luxus-Marken ins Visier.

"Wir machen Fortschritte, der Wandel in der Industrie ist im vollen Gange", bilanzierte die Kampagnenleiterin der Umweltschutzorganisation, Kirsten Brodde, am Donnerstag. Die Hersteller teurer Luxusbekleidung allerdings kümmerten sich nicht um eine faire und giftfreie Produktion ihrer Textilien, so ihr Vorwurf.

Superstar-Modell von Adidas, das laut Greenpeace zu den Vorreitern in der Vermeidung von schädlichen Chemikalien gehört


Auf Druck von Greenpeace hatten sich seit 2011 nach und nach mehrere große Textilhersteller verpflichtet, bestimmte Risiko-Chemikalien bis 2020 aus ihrer Produktion zu verbannen. Nun zog Greenpeace eine erste Bilanz und stellte 16 von 18 getesteten Teilnehmern ein positives Zeugnis aus.

Demnach zählen die Modeketten Zara, H&M, Mango und Primark ebenso wie die Sportartikelhersteller Adidas und Puma zu den Vorreitern. Auch C&A, Esprit und United Colours of Benetton gehören zu den Gelobten. Diese Firmen hätten besonders schädliche Chemikalien bereits aus der Produktion verbannt, teilte Greenpeace in Hamburg mit. Die Träger der Kleidung seien somit nicht länger Rückständen ausgesetzt. Zudem seien die Firmen damit auch Vorreiter im Kampf gegen Wasserverschmutzung, denn die Stoffe gelangten etwa in China vielerorts ins Trinkwasser.

Den Sportartikelherstellern Nike (USA) und Li-Ning (China) warf Greenpeace hingegen Wortbruch vor. Von beiden Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten; ebenso wenig wie von den kritisierten Luxus-Marken, die sich der Selbstverpflichtung bislang nicht angeschlossen haben. Lediglich Burberry und Valentino zeigten viel Engagement, berichtete Brodde. "Aber die Mehrheit der Luxusfirmen verweigert sich total."

Anders verhalten sich die Fast-Fashion-Spezialisten oder Discounter wie Penny, Lidl und Tchibo, die sich der Kampagne jüngst angeschlossen haben. "Die Billigketten sind in diesem Fall näher am Puls der Zeit", sagte Brodde. "Die Kunden interessieren sich spätestens seit dem Einsturz der Fabriken in Bangladesch sehr dafür, wo und wie ihre Kleidung produziert wird." Bei dem Unglück im April 2013 waren mehr als 1100 Menschen ums Leben gekommen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Vorreiter der inzwischen 30 teilnehmende Unternehmen zählenden Kampagne schon begonnen, besonders gefährliche Chemikalien aus ihrer Produktion zu verbannen. Zu den elf Substanzgruppen zählen giftige Schwermetalle wie Chrom, das zum Gerben von Leder eingesetzt wird, potenziell krebserregende PFC-Substanzen für die Imprägnierung etwa von Outdoor-Jacken oder hormonell wirksame APOE-Stoffe zum Färben.

Später sollen noch weitere Substanzen durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt werden, erläuterte Brodde. "Im Grund erwarten wir, dass die Unternehmen einmal Inventur machen und alle Substanzen, die sie einsetzen, auf den Prüfstand stellen."
 

Copyright © 2022 Dpa GmbH