Karstadt Berlin: Stararchitekt David Chipperfield entwirft Neubau am Hermannplatz

Das Karstadt-Gebäude am Berliner Hermannsplatz soll abgerissen werden und Platz machen für einen Neubau, inspiriert vom ursprünglichen Karstadt-Gebäude aus den 1920er Jahren. 

Caroline Seidel/Archiv (dpa)

Darin sieht der britische Stararchitekt David Chipperfield keinen Widerspruch, sondern vielmehr eine Möglichkeit das 7-stöckige Kaufhaus, zu seiner Zeit das modernste und größte Kaufhaus Europas, neu zu interpretieren und den Glanz der Art Déco von damals wieder aufleben zu lassen. Wie früher sollen zwei Türme entstehen, inklusive einer öffentlichen Dach-Terrasse mit Gastronomieangebot und Hotel. 

Das derzeitige Karstadtgebäude am Hermannsplatz sei nicht mehr zeitgemäß, außerdem wäre eine Kernsanierung fällig, erklärt Signa Holding-Chef René Benko. Daher entschied sich der Österreicher Milliardär, der erst kürzlich die Fusion von Kaufhof und Karstadt stemmte, für einen radikalen Neuanfang und den Abriss der Filiale.

Der Neubau wird dabei insgesamt mit weniger Quadratmeter Verkaufsfläche auskommen. Geplant sind zwischen 17.000 bis 20.000 m², die in etwa drei bis vier Etagen in Anspruch nehmen. Der übrige Raum soll für einen öffentlichen Bereich mit Kita oder Bibliothek genutzt werden. Darüber hinaus entstehen Büroflächen, Fitnessbereiche und eine Markthalle. Baubeginn für das 450-Millionen-Euro-Projekt ist voraussichtlich 2021.

 

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