Kaufhof: Einigung zum Job-Abbau

In Sachen Personalfragen wird es bei Kaufhof langsam konkreter. Allerdings weniger zur Freude der Belegschaft. Mit Stellenabbau will das neue Management bis zu 70 Millionen Euro im Jahr sparen, wie der WDR berichtet.

Reuters / Wolfgang Rattay

In den Filialen werde bereits seit Dienstag, 21. Mai, geprüft, wer wann gehen muss. Insgesamt sollen bis zu 1.000 Vollzeitstellen wegfallen. Soweit hat es der Gesamtbetriebsrat mit der Geschäftsführung ausgehandelt.

Am Ende könnte es jedoch bis zu 1.300 Mitarbeiter treffen, da ein großer Teil der Beschäftigten nur in Teilzeit arbeiten. Ursprünglich war sogar von 1.600 die Rede. Da waren Mitarbeiter, die in diesem Jahr in den Ruhestand gehen oder ohnehin nur einen befristeten Arbeitsvertrag haben, allerdings schon mit eingerechnet. 

Die Stimmung in den Filialen, zum Beispiel in Düsseldorf oder Gelsenkirchen, sei entsprechend mies, werden Betriebsräte zitiert.

Die Mitarbeiter sollten noch bis zum Wochenende in dieser Woche über den ausgehandelten Sozialplan informiert werden. Abfindungen dürften sich vor allem danach ausrichten, wie lange die Verkäufer oder Führungskräfte schon bei Kaufhof arbeiten. Maximal soll es 18 Monatsgehälter geben.

Wer freiwillig geht, soll eine höhere Abfindung bekommen. Wer nicht freiwillig geht, könnte schon im Juli die Kündigung bekommen, so Gesamtbetriebsrat Peter Zysik gegenüber dem WDR.

Ursprünglich hatte die Geschäftsleitung von Galeria Karstadt Kaufhof angekündigt, in den Filialen 1.600 Arbeitsplätze zu streichen. 

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