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Werbung

Kaufhof-Eigentümer Hudson's Bay will angeblich Macy's übernehmen

Von
Reuters
Veröffentlicht am
today 03.02.2017
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Der Kaufhauskonzern Hudson’s Bay plant nach Angaben von Insidern eine Übernahme der Warenhauskette Macy’s. Dies würde es dem kanadischen Unternehmen gestatten, noch tiefer in den US-amerikanischen Markt einzudringen.

Die Aktien von Macy’s reagierten sofort. Zum Ende des Donnerstagshandels hatten sie einen Wert von rund 9,4 Milliarden US-Dollar (rund 8,7 Milliarden Euro). Freitagmittag war der Kurs aufgrund der Übernahmegerüchte bereits um 6 Prozent auf 32.57 gestiegen..



Dabei sind die Gespräche zwischen den Unternehmen noch in einem sehr frühen Stadium, wie die Quellen sagten. Sie wollen anonym bleiben, weil zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch absolute Vertraulichkeit zwischen den Unternehmen vereinbart ist.

Ein Deal würde einen weiteren Retailer zum wachsenden Portfolio von Hudson Bay’s hinzufügen. Dazu gehören bereits Saks Fifth Avenue und Lord & Taylor in den USA und Galeria Kaufhof in Europa.
Das in Cinbncinnati, Ohio, residierende Macy’s bewtreibt rund 900 Stores in den USA, die Bloomingdale's outlets und der Flagship Store in New York City's Herald Square eingeschlossen. Während Macy’s einerseits eine Marken-Ikone und Gastgeber der alljährlichen Thanksgiving-Parade in New York ist, hat sich das Unternehmen jüngst durch einen Turnaround gequält. Treibende Kraft dabei war der Chairman und CEO Terry Lundgren, der diese Aufgaben im Jahr 2004 übernahm. Lundgren, der angeblich in diesem Jahr von seinen Ämtern zurücktreten will, war dabei seit 2015 unter enormen Druck des Großaktionärs und Hedge Fonds Starboard Value.

In einem Analystenbericht sagten Cowen and Company, dass Macy’s für mögliche Käufer einige attractive Qualitäten biete, einschließlich eines günstigen Preis zu Gewinn-Verhältnisse von 10:1, 2,8 Milliarden US-Dollar (rund 2,6 Milliarden Euro) Free Cashflow und ein enormes Immobilienportfolio. Dennoch seien die Chancen für einen Deal gering, hieß es weiter. „Macy’s zögerlicher Turnaround und der anhaltende Druck von Amazon machten einen Deal unwahrscheinlich, urteilte Cowen und ergänzte, dass Amazon selbst als möglicher Käufer auftreten könnte, um mit einem Kauf in die Welt der realen Läden zu expandieren.

Hudson's Bay könnte den Kauf über eine Gegenrechnung der Schulden gegen das Immobilienportfolio finanzieren, so das Wall Street Journal, das als erstes über die Gespräche berichtete. Die Aktion von Hudson's Bay stiegen um 2 Prozent auf 10.44 Kanadische Dollar (7,40 Euro) an. Das Unternehmen verfügte am Ende des Donnerstaghandels über eine Marktkapitalisierung (Gesamtwert aller Aktien) von 1.82 Milliarden Kanadische Dollar (1,36 Milliarden Euro).

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