Keine Steuer auf Onlinewerbung

Gute Nachrichten für deutsche Unternehmen: Wer bei ausländischen Onlineanbietern wie Google, Instagram oder Facebook werben möchte, hat hierzulande keine Steuerabzüge zu befürchten.

Reuters

Das wurde nun auf Veranlassung des Bayerischen Finanzministeriums auf Bund-Länder-Ebene einstimmig beschlossen. Zuvor gab es diese Rechtssicherheit nicht. So war nicht klar, ob die Platzierung von Onlinewerbung auf Internetseiten ausländischer Plattformbetreiber nicht dem Steuerabzug nach § 50a Absatz 1 Nummer 3 EStG unterliegen.

"Onlinewerbung unterliegt nicht der Quellensteuer", stellte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. fest, der gemeinsam mit dem DIHK für eine endgültige Klärung des Themas eintrat. "Wir haben uns vehement für diese Klarstellung stark gemacht", erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. "Sie war angesichts der bereits eingetretenen Verunsicherung dringend notwendig. Es ist gut, dass auch das bayerische Finanzministerium klar erklärt hat, einheimische Unternehmen, die Online-Werbung schalten, nicht mit einem Steuerabzug zu belasten."

Mit einer Quellensteuer hätte sich Onlinewerbung für deutsche Unternehmen erheblich verteuert, da sie nicht an ausländische Onlineunternehmen weitergegeben werden kann.

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