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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
08.06.2021
Lesedauer
2 Minuten
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Kering forciert Kreislaufwirtschaft

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
08.06.2021

Kering hat eine neue Etappe in seiner Nachhaltigkeitsstrategie angekündigt. Nach Klima und Biodiversität setzt der französische Luxuskonzern, dem unter anderem Gucci, Saint Laurent und Balenciaga gehören, nun auch auf das Konzept der Kreislaufwirtschaft. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht mit dem Titel "Coming full Circle" werden die neuen Ambitionen in diesem Bereich vorgestellt.

Kreislaufwirtschaft wird zur neuen Priorität des Luxuskonzerns - Kering


"Das starke Engagement von Kering für die Kreislaufwirtschaft ist nicht neu, ebenso wenig wie unsere Entschlossenheit, den Wandel zu beschleunigen. Aber wir wissen, dass wir noch weiter gehen müssen. Es ist an der Zeit, unsere Ambitionen in diesem Bereich über alle unsere Marken hinweg zusammenzufassen", resümiert Marie-Claire Daveu, die Leiterin der Abteilung für nachhaltige Entwicklung und internationale institutionelle Beziehungen.

Diesbezüglich möchte das Unternehmen auch "die Fortschritte seiner Marken teilen und an Themen mitarbeiten, die den gesamten Sektor betreffen, wie z. B. die Umweltverschmutzung durch Mikrofasern, Effizienzsteigerungen oder die Reduzierung von Abfällen aus Textilfabriken und Zulieferern", fährt sie fort.

Für den Konzern bedeutet der Ansatz der Kreislaufwirtschaft, "die Art und Weise zu überdenken, wie wir Ressourcen und Produkte herstellen, nutzen und ihre Lebensdauer verlängern. Unser Konzept der Kreislaufwirtschaft ist vollständig auf unsere Klima- und Biodiversitätsstrategien abgestimmt und steht mit ihnen im Einklang. Die drei gehen Hand in Hand".

In diesem Zusammenhang kündigt Kering an, dass es die Lebensdauer seiner Produkte verlängern will, "indem es neue Geschäftsmodelle unterstützt, die darauf abzielen, Kleidung so lange wie möglich im Umlauf zu halten". Außerdem will die Gruppe "Produkte und Materialien so gestalten, dass sie langlebig sind und wieder aufbereitet werden können" und "den Reparaturservice ausbauen".

Langfristig werden diese Verpflichtungen zu einer Überarbeitung der Produktionspraktiken führen, um Abfall zu reduzieren, den Energie- und Wasserverbrauch zu senken und die Verschmutzung durch Mikrofasern und Einwegkunststoffe zu beseitigen. Gleichzeitig soll der Übergang zu regenerativen landwirtschaftlichen Praktiken forciert werden.
 
"Als Unternehmen sehen wir die Kreislaufwirtschaft als Chance, eine Industrie zu schaffen, die fit für zukünftige Generationen ist und mit der Natur arbeitet, statt gegen sie. Wir nehmen das ernst und haben uns eine Reihe von Zielen gesetzt, um auf dem richtigen Weg zu bleiben", verkündete Kering in seinem Bericht.
 
Zu den Zielen der Gruppe gehören die komplette Vermeidung von Produktzerstörung, die Reduzierung von Einwegplastik bis 2025 und die Reduzierung von Mikrofasern bis 2030, der Einsatz von 100 % erneuerbarer Energie bis 2022 und die Verwendung von 100 % Rohstoffen nach Kering Standard bis 2025.

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