Kering im ersten Quartal schwächer als erwartet

Saint Laurent steigert sich um 19% ! (Photo Pixel Formula)
Der Luxus- und Lifestylekonzern PPR verzeichnete im ersten Quartal mit nur 1% eine geringere Umsatzsteigerung als erwartet. Die Luxussparte legte zwar zu, dafür musste Puma, dessen Frankreich- und Italiengeschäft nicht gut läuft, Einbußen hinnehmen.

Insgesamt erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,36 Milliarden Euro, bereinigt ein Plus von 3,1%. Die Analysten des DowJones Newswire hatten mit einer Steigerung um 5,1% auf 2,46 Milliarden Euro gerechnet. PPR – ab 18. Juni Kering – vertraut dennoch „in die Zukunft und in seine Möglichkeiten die Leistungen im Laufe des Jahres 2013 zu verbessern“. Wie Finanzdirektor Jean-Marc Duplaix in einer Telefonkonferenz mit Journalisten betonte, hat „das Jahr 2013 Dank der weiter wachsenden Luxussparte zufriedenstellend begonnen“. Die zu diesem Bereich gehörenden Marken wie u.a. Gucci, Bottega Veneta, Yves Saint Laurent, Alexander McQueen, Stella McCartney, Balenciaga, Brioni, Boucheron, Girard-Perregaux erreichten einen Umsatz von 1,52 Milliarden Euro, eine Steigerung um 4,5%.

Mode und Lederwaren verzeichneten auf vergleichbarer Fläche und bereinigt um Währungseffekte eine Steigerung um 7%, wobei die Umsätze bei den verschiedenen Marken unterschiedlich ausfielen: Bei Gucci verlangsamte sich der Wachstum (+4%) während Bottega Venata (+8,8%) und Saint Laurent (+18,7) gut in Form waren.

Der Bereich Sport und Lifestyle schrumpft um 4,9% auf 842,7 Millionen Euro, vor allem belastet von Zugpferd Puma, dessen Erlöse auf vergleichbarer Basis um 2,3% auf 781,6 Millionen Euro fielen. Puma hatte im Laufe des Quartals 45 unrentable Läden geschlossen.

"Die Ankunft des neuen CEO bei Puma wird das Geschäft rasch beschleunigen und der Marke eine neue Dynamik verleihen“, sagte Jean-Marc Duplaix. PPR hatte am 18. April bekannt gegeben, dass der 47-jährige Norweger Björn Gulden die Marke, die der Konzern zu 80% hält, führen wird. Für PPR war "das Quartal von einer Steigerung der Umsatzzahlen gekennzeichnet, trotz starker Vergleichszahlen aus dem Vorjahr“, so M. Duplaix

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