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Kering strebt Klimaneutralität für die gesamte Gruppe an

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
today 24.09.2019
Lesedauer
access_time 2 Minuten
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Kurz nachdem Kering angekündigt hatte, dass Gucci jetzt klimaneutral sei, teilte die Luxusgruppe am Dienstag mit, dass auch die gesamte Unternehmensgruppe innerhalb ihrer eigenen Aktivitäten und entlang der gesamten Lieferkette klimaneutral werden soll.


Kering setzt verstärkt auf umweltfreundliche Initiativen - Kering


Der nächste Schritt ist der Ausgleich der jährlichen Treibhausgasemissionen ab 2018 und die Reduzierung dieser Emissionen. Es ist ein wichtiger Ansatz für einen so großen Player im Luxussektor, den wir mit großer Sicherheit in den kommenden Monaten und Jahren von vielen weiteren Unternehmen sehen werden.

"Wenn es um den Klimawandel geht, können wir es kaum erwarten, konkrete Maßnahmen zu ergreifen", sagte François-Henri Pinault, CEO und Chairman. "Wir alle müssen uns als Unternehmen weiterentwickeln und die Treibhausgasemissionen, die wir insgesamt verursachen, berücksichtigen. Kering verpflichtet sich, als Gruppe in allen unseren Betrieben und Lieferketten völlig klimaneutral zu werden. Während wir uns darauf konzentrieren, unsere Treibhausgasemissionen zu vermeiden und zu reduzieren, um unser wissenschaftlich fundiertes Ziel zu erreichen, werden wir alle unsere verbleibenden Emissionen ausgleichen und den Erhalt wichtiger Wälder und der biologischen Vielfalt auf der ganzen Welt unterstützen".

Seit 2011 kompensiert der Konzern einen Teil der Treibhausgasemissionen und analysiert seitdem mit Hilfe der Environmental Profit and Loss (EP&L)-Bilanz die Umweltauswirkungen, die er verursacht. Dies hat es der Gruppe ermöglicht, "maßgeschneiderte Lieferketteninitiativen und Effizienzprogramme zur effektiven Vermeidung und Reduzierung ihrer Emissionen" zu starten.

Ziel ist es, alle seine Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit dem eigenen Unternehmen und der Lieferkette bis 2025 um 50 % zu reduzieren. Dies hat bereits Auswirkungen auf die Rohstoffe und die Herstellung und hat seit 2015 zu einer Reduzierung der CO2-Intensität um 30 % in den Stores geführt.

Das Unternehmen erhöht die Umstellung auf erneuerbare Energien, die in einigen Ländern bereits schon 100% des Energieverbrauchs decken. Der Anteil in Europa liegt bei 77 % und in der Gruppe insgesamt bei 67 %.

Weitere Initiativen sind das Clean by Design-Programm für Textilfabriken, das zu 12 % CO2-Einsparungen pro Jahr ausmacht.

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