Kering zahlt 1,25 Milliarden Euro an die italienischen Steuerbehörden

Kering gab am Donnerstag bekannt, dass es mit den italienischen Steuerbehörden eine gütliche Einigung erzielt hat, wonach es 1,25 Milliarden Euro an unbezahlten Steuern, Strafen und Zinsen zahlen wird.

Photo: Gucci

Die in der Schweiz ansässige Tochtergesellschaft Luxury Goods International (LGI) des Unternehmens wurde wegen angeblicher Steuerumgehung bezüglich der von Gucci in Italien erwirtschafteten Erträge untersucht.

"Der Konzern hat heute einen Vergleich mit der italienischen Finanzbehörde über Ansprüche gegenüber seiner Schweizer Tochtergesellschaft abgeschlossen", sagte Kering in einer Erklärung. "Der Vergleich beinhaltet die Zahlung von 897 Millionen Euro an zusätzlichen Steuern sowie weitere Zahlungen für Strafen und Zinsen."

Kering werde dadurch in seinem Jahresabschluss 2019 eine Steuerbelastung von rund 600 Millionen Euro ausweisen, sagte das Unternehmen.

Es handelt sich um den größten Vergleich, den ein Unternehmen je mit den italienischen Steuerbehörden geschlossen hat.
 

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