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Fabeau
Veröffentlicht am
19.10.2015
Lesedauer
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KKR will Sandro-Gruppe nächstes Jahr veräußern

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
19.10.2015



Der Style von Sandro ist nicht nur bei Europäern beliebt, sondern auch bei den chinesischen Kundinnen
Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters plant der US-Fonds Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) seine 65%-Beteiligung an der französischen SMCP Group, die hinter den Contemporary Labels Sandro, Maje und Claudie Pierlot steht, abzustoßen. Die Bank of America Merrill Lynch und UBS sollen um ihre Einschätzung zu möglichen Exit-Szenarien, darunter auch ein Börsengang, gebeten worden sein. Ein offizielles Statement dazu gab es bislang nicht. Laut Medienberichten soll die wie auch immer geartete Transaktion einen Wert von mehr als 1 Mrd. Euro haben - Kein schlechter Deal für KKR, die ihre SMCP-Beteiligung im Jahr 2013 für geschätzte 650 Mio. Euro erworben haben soll. Für das freiwerdende Kapital gibt es wohl auch schon das nächste Investmentziel: Der brasilianische Alpargatas, die hinter Havaianas, Osklen, Topper und Rainha steht, sucht einen Käufer.
In den letzten Jahren ist die SMCP Group aufgrund ihrer aggressiven Expansionsstrategie um durchschnittlich 20% gewachsen. Jährlich eröffneten gut rund 120 neue Retail-Stores rund um den Globus. Waren es vor zwei Jahren noch 500 POS, werden die drei Labels heute an mehr als 1.000 POS in 31 Ländern geführt. Der Umsatz in 2014 lag bei knapp 509 Mio. Euro, wobei knapp die Hälfte immer noch im Heimatmarkt Frankreich umgesetzt wurde.
Mit Sandro, Maje und Claudie Pierlot hat die SMCP Group die französische Contemporary-Premium Nische besetzt, die von den großen Modehäusern wie Louis Vuitton, Dior und Chanel bewusst nicht bespielt wird. Die drei Labels profitieren davon, dass deren Kunden zunehmend preisbewusst einkaufen und Luxusprodukte mit preisgünstigeren Artikeln wie etwa einer Lederjacke für rund 600 Euro oder Blusen oder Pullovern ab 180 Euro kombinieren. Mit guten Qualitäten wie Kaschmir, Leder oder Seide, feinen Details, interessanten Silhouetten, einer schnellen, von Fast-Fashion-Unternehmen inspirierten Kollektionszyklen mit Fertigung in Asien, Afrika oder Osteuropa sowie einer exklusiven Distributionsstrategie mit eigenen Boutiquen oder Flächen bei den führenden Departmentsstores bietet die Gruppe der anspruchsvollen Kundschaft erwägenswerte Alternativen. Sandro steht für Clean Chic, Maje für einen eher „bohemian“-geprägten Look und Claudie Pierlot für einen unkonventionellen, verspielten Look. Gemeinsam mit Labels wie Zadig & Voltaire, The Koopels oder IKKS haben die Franzosen hier ein eigenes, wachstumsstarkes Genre im Premiumbereich geschaffen, das insbesondere im chinesischen Markt auf viel Gegenliebe stößt. Die wachsenden Mittelschicht dort ist verrückt nach erschwinglicher Ready-to-Wear aus Frankreich. Nicht umsonst hat die Gruppe stark dorthin expandiert und wird es wohl weiter tun.

Foto: Sandro (AW15 Lookbook)

© Fabeau All rights reserved.