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Konzentration im Sportgeschäft: Kleine Händler im Hintertreffen

Von
DPA
Veröffentlicht am
26.01.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Deutschlands Sportgeschäfte stehen nach Einschätzung der Branche vor einem tiefgreifenden Umbruch. In den kommenden Jahren werden voraussichtlich viele kleinere Geschäfte schließen, während große Gruppen und Online-Handel sich halten oder zulegen. Davon gehen sowohl der Marktführer Intersport als auch die etwas kleinere Konkurrenz von Sport 2000 aus, wie die Vorstände der zwei Unternehmen am Sonntag auf der Münchner Sportartikelmesse Ispo sagten, dem mit über 2800 Ausstellern größten Treffen der Branche in Europa.


Intersport


Intersport hatte in den vergangenen Jahren mit Schwierigkeiten zu kämpfen, steht nun aber wieder besser da. Die 1452 zu Intersport in Deutschland gehörenden Geschäfte setzten 2019 2,9 Milliarden Euro um, drei Prozent mehr als im Vorjahr. In Österreich erwirtschafteten die 275 Intersport-Geschäfte knapp 600 Millionen Euro Umsatz, vier Prozent mehr als 2018. Das sagte Vorstandschef Alexander von Preen. "Die Kunden sind wieder sehr stark in unsere Geschäfte zurückgekommen." Allerdings hat die Zahl der Intersport-Geschäfte abgenommen, 2018 waren es noch 1480 Filialen gewesen.

Sport 2000 holt auf und meldete sowohl Rekordumsätze von knapp 2,3 Milliarden Euro ein Plus von zwölf Prozent im Vergleich zu 2018 als auch 1555 Geschäfte, 64 mehr als ein Jahr zuvor.

Weitgehend einig sind sich die Konkurrenten in ihrer Einschätzung der Entwicklung des Sportmarkts. Intersport geht davon aus, dass es in den nächsten vier bis fünf Jahren einen "massiven Konsolidierungsprozess" im Sporthandel geben wird, wie Vorstandsmitglied Mathias Boenke sagte. Intersport hofft, den eigenen Marktanteil auf 25 Prozent steigern zu können.

Ein großer Faktor ist der Online-Handel. Nach einer Marktuntersuchung der auf Sport spezialisierten Unternehmensberatung NPD hat Intersport 2019 zwei Prozent Marktanteil verloren. Der eigentlich branchenfremde Online-Modehändler Zalando hat demnach 14 Prozent zugelegt, nahezu ebenso stark die französische Billigkette Decathlon. Diese Schätzung beruht allerdings auf Verbraucherbefragungen zum Einkaufsverhalten, nicht auf Unternehmenszahlen. Den gesamten deutschen Sporthandelsmarkt schätzt NPD auf ein Volumen von 18 Milliarden Euro.

"Wir sehen die Entwicklung ähnlich", sagte Margit Gosau, die Vorstandschefin von Sport 2000 International, der in 23 Ländern vertretenen Dachorganisation der Gruppe. Neben dem Online-Handel gibt es nach Einschätzung der Managerin einen weiteren Faktor, der zum Konzentrationsprozess beiträgt: Fehlende Nachfolger für Geschäftsinhaber, die sich zur Ruhe setzen.

"Das hat viel mit den Nachfolgeregelungen zu tun", sagte Gosau. Zudem bedeutet die starke Expansion großer Unternehmen, dass viele kleinere Händler mutmaßlich Umsatzeinbußen erleiden. "Es knubbelt sich am Sportmarkt", sagte Sport 2000-Chefin Gosau dazu. Sowohl Intersport als auch Sport 2000 bauen deshalb ihre Online-Aktivitäten aus, beide Gruppen wollen ihren Kunden Dienstleistungs-Plattformen bieten.

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