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AFP-Relaxnews
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
27.06.2019
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2 Minuten
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L'Oréal investiert in Carbios im Kampf gegen Kunststoffabfälle

Von
AFP-Relaxnews
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
27.06.2019

L'Oréal investiert in das Biotech-Start-up Carbios, das Recycling revolutionieren will.

Divulgação


Der Kosmetikkonzern hat sich mit einer Minderheitsbeteiligung an Carbios beteiligt, das sich auf die Suche nach bioindustriellen Lösungen konzentriert, um den Lebenszyklus von Kunststoff- und Textilpolymeren neu zu gestalten. Das Unternehmen wird die Investition, die von L'Oréal über den Corporate Venture Capital Fonds Bold Business Opportunities for L'Oréal Development bereitgestellt wird, nutzen, um eine von ihm entwickelte Technologie zu finanzieren, die spezifische Enzyme verwendet, um PET-Kunststoffe und Polyesterfasern zu recyceln.

Das Konzept, das mehr Materialien als andere Recycling-Technologien recycelt, schafft recycelten PET-Kunststoff, der den gleichen Standard wie "neuwertiges" PET hat und somit für den Einsatz in Kosmetikflaschen und Verpackungen geeignet ist.

"Diese Beteiligung zeigt unsere Unterstützung für neue Technologien zur nachhaltigen Entwicklung, im Einklang mit unserer Verpflichtung, dass bis 2025 100% unserer Verpackungen recycelt, recycelbar oder kompostierbar sein werden, und insbesondere 50% des in unseren Verpackungen verwendeten Kunststoffs recycelt oder biologisch verwertet werden", sagte Barbara Lavernos, Executive Vice-President Operations von L'Oréal, in einer Erklärung.

L'Oréal und Carbios haben bereits eine gemeinsame Vergangenheit, da sie schon 2017 eine Vereinigung gegründet haben, um fortschrittliche Recycling-Technologie im industriellen Maßstab auf den Markt zu bringen, zu der kürzlich Nestlé Waters, PepsiCo und Suntory Beverage & Food Europe hinzukamen.

Der Kosmetikriese ist nicht der einzige, der sich mit dem Thema Kunststoffabfälle beschäftigt. Bereits im April präsentierte der Kosmetikkonzern Unilever, zu dem die Kosmetikmarken Dove, TreSemmé, Tigi und St. Ives gehören, einen dreiteiligen Plan für den Einsatz von Kunststoffen in den USA, der unter anderem das Ziel vorsieht, bis Ende 2019 50% recycelte (PCR) Kunststoffverpackungen zu erreichen. Im Januar gründete Procter & Gamble zusammen mit mehreren großen Unternehmen die "Alliance to End Plastic Waste", eine gemeinnützige Organisation, die sich der Bekämpfung von Kunststoffabfällen im Meer widmet und in den nächsten fünf Jahren 1,5 Milliarden Dollar in die Lösung des Problems investiert.

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