LVMH verbessert Quartalsumsatz um 10 Prozent

Der weltgrößte Luxuskonzern erzielt auch im dritten Quartal ein Umsatzwachstum. Während sich die Branche aufgrund der Handelskonflikte mit den USA auf einen möglichen Abschwung in China gefasst macht, steigert LVMH den Umsatz um 10 Prozent.


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Louis Vuitton - Frühjahr/Sommer 2019 - Womenswear - Paris - © PixelFormula

Als erstes Unternehmen im französischen Leitindex CAC 40 veröffentlichte der Konzern von Bernard Arnault am Dienstag seine Umsatzzahlen. Im vergangenen Quartal erzielte LVMH einen Umsatz von EUR 11,38 Milliarden, das entspricht im Jahresvergleich einem organischen und ausgewiesenen Wachstum von 10 Prozent.

Diese "Leistung knüpft an den im vergangenen Quartal verzeichneten Trend an, wobei der Anstieg von allen Tätigkeitsbereichen getragen wird", so LVMH in einer offiziellen Mitteilung. Am Mittwoch findet die Telefonkonferenz mit den Branchenanalysten statt.

Der Quartalsumsatz deckt sich mit dem Factset- und Bloomberg-Konsens, die mit EUR 11,42 Milliarden bzw. EUR 11,26 Milliarden rechneten.

Das organische Konzernwachstum ging nach einem Plus von 13 Prozent im ersten Quartal und von 11 Prozent im zweiten Quartal leicht zurück. In den ersten neun Monaten des Jahres erwirtschaftete LVMH EUR 33,1 Milliarden Umsatz, was einem organischen Wachstum von 11 Prozent entspricht.

Vor ein paar Tagen wurde LVMH von der ersten Position als CAC-40-Unternehmen mit der größten Börsenkapitalisierung verdrängt. Der Konzern stand seit Mai 2017 auf dem Podestplatz, zuvor kam diese Ehre der Total-Gruppe zu. Angesichts der Unsicherheiten in der Branche hinsichtlich einer möglichen Abschwächung in China, sollten die wirtschaftlichen Spannungen zwischen China und den USA eskalieren, ist Total nun wieder an die Spitze gerückt.

Asien (ohne Japan) ist der wichtigste Absatzmarkt für LVMH, ganze 31 Prozent des Umsatzes werden in dieser Region erzielt. LVMH verfügt in Asien über fast 1200 Stores und über 31.000 Angestellte.

Die Abteilung Mode und Lederwaren, traditionelles Zugpferd des Konzerns mit der Vorzeigetochter Louis Vuitton, konnte ihren organischen Umsatz um 14 Prozent auf EUR 4,45 Milliarden steigern.

Zweitgrößter Tätigkeitsbereich des Konzerns ist der selektive Vertrieb (u. a. Sephora). Hier konnte das Ergebnis um 5 Prozent auf EUR 3,219 Milliarden gesteigert werden.

Mit Wein und Spirituosen erzielte LVMH ein Plus von 7 Prozent auf EUR 1,3 Milliarden, in der Duft- und Kosmetiksparte ergab sich ein Anstieg um 10 Prozent auf  EUR 1,53 Milliarden.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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