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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
23.03.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Lanvin Group bereitet Börsengang an der NYSE vor

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
23.03.2022

Die Lanvin Group, die bis Oktober 2021 Fosun hieß, schaltet einen Gang höher: Am 23. März verkündete der Mutterkonzern von Lanvin, Sergio Rossi, Wolford, St John Knits und Caruso, dass er seinen Börsengang an der New York Stock Exchange vorbereitet, mit dem Börsenkürzel LANV. Die von CEO Joann Cheng geführte Gruppe bereitet den Schritt in Zusammenarbeit mit der chinesischen Investmentfirma Primavera Capital vor. Diese ist bereits Anteilseignerin bei Alibaba und Onebyte in China. Primavera Capital richtete hierfür eine Zweckgesellschaft unter dem Namen Primavera Capital Acquisition Corporation (PCAC) ein, um gemeinsam mit Lanvin Group Börsenanleger anzuziehen. Das genaue Datum des IPO wurde noch nicht festgelegt. Die Aktionäre von PCAC werden nach Abschluss des Vorgangs einen 28 Prozent-Anteil am Unternehmen halten.


Lanvin Group


Joann Cheng, Präsidentin und CEO der in Hongkong ansässigen Lanvin Group erklärte: "die heutige Ankündigung ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Wachstums von Lanvin Group. Wir freuen uns, für unser nächstes Wachstumskapitel in Europa, Nordamerika und Asien mit Primavera zusammenzuarbeiten. In den vergangenen Jahren haben wir nicht nur in renommierte Traditionsmarken investiert, sondern auch eine strategische Allianz branchenführender Unternehmen und Partner sowie Co-Investoren für die Lanvin Group geschaffen. Jeder dieser Partner ist besonders qualifiziert, uns dabei zu helfen, das Wachstum anzutreiben, die Leistung unserer Marken zu stärken und das volle Potenzial neuer Märkte zu erschließen. Wir wollen die Beschleunigung des Portfoliowachstums durch seine organische Entwicklung und disziplinierte Akquisitionen vorantreiben, und ein globales Portfolio ikonischer Luxusmodemarken erstellen, die ein breites Zielpublikum ansprechen. Lanvin Group wird diese Marken nicht nur in ihren Ländern zum Erfolg verhelfen, sondern auch in Asien und Nordamerika, den größten Luxusmärkten der Welt".

Im Bericht an potenzielle Investoren betont Lanvin Group das einzigartige Partnernetzwerk, zu dem der chinesische Onlinehandels- und Verbrauchermarkt-Experte Primavera und der globale E-Commerce-Akteur Baozun zählen, aber auch der Luxuseinkaufszentrum-Entwickler und -Betreiber K11, der Luxusschuhproduzent Stella International, die auf Marketing-Performance-Daten spezialisierte Activation Group, das japanische Handelskonglomerat Itochu Corporation und der Gründer der Lanvin Group, Fosun International, der in zahlreichen Industriebereichen tätig ist, wie auch die nachhaltig ausgerichtete Bekleidungsmarke Neo-Concept-Group.

"Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, einen aufstrebenden führenden Akteur im Konsumsektor mit beständigem globalem Appeal und einem deutlichen Wachstumspotenzial in Asien zu unterstützen", erklärte Max Chen, CEO und CFO von PCAC und Partner von Primavera. "In Lanvin Group sehen wir ein einzigartiges globales Unternehmen mit einer reichen Geschichte, einem unternehmerisch geprägten Führungsteam und einer differenzierten Strategie, um ein Luxus-Powerhouse für eine neue Kundengeneration zu gestalten, das besonders vom steigenden Luxuskonsum in Asien profitiert. Lanvin Group und Primavera verfolgen dieselbe Vision für die Förderung und Dynamisierung erstklassiger Luxusmarken. Wir freuen uns, zusammenzuarbeiten, um die globale Plattform von Lanvin Group weiterzuentwickeln und das Wachstum im gesamten Markenportfolio zu stärken", ergänzte Chen.

Lanvin Group ist gegenwärtig mit rund 300 Monobrand-Stores und in 1200 Multibrand-Händlern in 80 Ländern aktiv. Der Konzern erzielt einen Umsatz von EUR 333 Millionen, EUR 66 Millionen entfallen auf Lanvin und EUR 57 Millionen auf Sergio Rossi. Die Gruppe erklärte, sie visiere eine jährliche Wachstumsrate von 31 Prozent an, gestützt auf die Eröffnung 200 neuer Stores und einen jährlichen Anstieg der Online-Geschäftstätigkeit um 40 Prozent. Für 2025 rechnet das Unternehmen mit fast 1 Milliarde Euro Umsatz, für 2022 beträgt das Ziel 473 Millionen Euro. Lanvin Group ist besonders am Potenzial in China interessiert, auf dieses Land entfallen aktuell rund 14 Prozent des Umsatzes. Der Konzern betonte, dass die chinesischen Kunden bis 2025 45 Prozent des globalen Luxuskonsums ausmachen dürften, im Vergleich zu 23 Prozent vor einem Jahr.

Lanvin Group verwies darauf, dass diese Ziele durch das organische Wachstum seiner Marken erreicht werden sollen. Der Börsengang dürfte Schätzungen zufolge bis zu USD 544 Millionen einbringen, die zum Teil von weiterem Kapital der bereits in der Gruppe aktiven Partner stammen. Mit diesen Mitteln könnte Lanvin Group weitere Akquisitionen finanzieren. In der Investorenpräsentation erklärte die Gruppe, sie wolle 2022 20 Millionen Euro in einen Start-up-Incubator investieren und Minderheitsanteile in eben solchen Start-ups in den Bereichen Mode, E-Commerce, Design und Versorgungskette übernehmen. Genauer gesagt will das Unternehmen bis Ende 2025 ein Dutzend Investmentoperationen durchführen, darunter zwei strategische Übernahmen im Jahr 2022. Somit stellt sich die Frage, welche Übernahmen den Wert des Portfolios der Gruppe mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell ansteigen lassen. Denn gemäß den Hochrechnungen von Lanvin Group sollen diese Übernahmen ab 2022 zusätzliche EUR 60 Millionen zum Konzernumsatz beisteuern.

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