Leica setzt auf Start-up-Firmen

Der Kamerahersteller Leica will verstärkt mit jungen Technologiefirmen kooperieren und so auch der Konkurrenz Paroli bieten. "Gehen Sie davon aus, dass wir mit drei oder vier technologischen Start-ups zusammenarbeiten. Da wird sich noch einiges ergeben", sagte Aufsichtsratschef Andreas Kaufmann am Freitag bei der Eröffnung eines Gewerbeparks in Wetzlar.

Der Kamerahersteller Leica will verstärkt mit jungen Technologiefirmen kooperieren und so auch der Konkurrenz Paroli bieten. - Leica

Das Traditionsunternehmen setzte im Geschäftsjahr 2017/18 (31. März) nach eigenen Angaben rund 417 Millionen Euro um, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Bewährt habe sich unter anderem der Verkauf über eigene Geschäfte. Leica habe das fünfte Jahr in Folge ein Umsatzplus verzeichnet, sagte Investor Kaufmann, der im Jahr 2004 bei dem damals kriselnden Kamerahersteller eingestiegen war. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei zuletzt um 17 Prozent gestiegen. Zahlen nannte er nicht.

"Wir müssen am Boden bleiben, denn ein Teil dieser Industrie hat sich ja rabiat verändert", sagte Kaufmann auch mit Blick auf die Kamera-Konkurrenz durch Smartphones. "Wir haben uns, glaube ich, ganz gut aufgestellt, eben auch mit technologischen Partnern." Leica arbeitet etwa mit dem Handy-Hersteller Huawei zusammen.

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