Lenzing hat mit Rohstoffpreisen zu kämpfen

Lenzing hat mit Rohstoffpreisen zu kämpfen. Der österreichische Faserspezialist verzeichnete in den ersten drei Quartalen bei den Umsätzen ein Minus von 5,2 Prozent (1,64 Milliarden Euro). 

Der österreichische Faser-Spezialist hat mit hohen Rohstoffpreisen zu kämpfen. - Lenzing

Hauptursachen dafür seien dem Unternehmen zufolge neben der hohen Ausgangsbasis das erwartet herausfordernde Marktumfeld für Standard-Viskose, ungünstigere Währungsrelationen und eine geringere Produktionsmenge.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging aufgrund von Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen sowie gestiegener Energie- und Faserzellstoffpreise um 26,8 Prozent auf 290,6 Millionen Euro zurück.

"Die Lenzing Gruppe agiert aktuell in einem herausfordernden Umfeld. Vor diesem Hintergrund sind wir mit der soliden Geschäftsentwicklung zufrieden und die Unternehmensstrategie 'sCore Ten' wirkt sich positiv aus. Die  neue Produktionslinie in Heiligenkreuz lief erfolgreich an und die Rückmeldungen der Kunden sind positiv", erklärt Vorstandsvorsitzender Stefan Doboczky. 

"Während die Gewinnsituation vieler Viscose-Hersteller sehr angespannt ist, sind wir aufgrund unserer Spezialitätenstrategie sehr solide aufgestellt und erwarten weiterhin ein zufriedenstellendes Gesamtjahr", so Doboczky.

Zuletzt hatte die Gruppe vermeldet, die verbleibenden 30 Prozent an ihrer chinesischen Tochtergesellschaft LNF mit Sitz in Nanjing zu übernehmen. Dort soll ein Hub für Spezialfasern entstehen. Der Deal dürfte sich zunächst negativ auf die Zahlen für das Gesamtjahr auswirken. 

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