Lenzing verzeichnet Umsatzeinbußen

Die Lenzing Gruppe muss für 2018 Umsatzeinbußen von 3,7 Prozent hinnehmen. Das Ergebnis sank insgesamt auf 2,18 Milliarden Euro. Ursache seien insbesondere niedrigere Verkaufspreise bei Standardviscose, Wechselkurseffekte sowie gestiegene Rohstoff- und Energiekosten, heißt es seitens des österreichischen Faserspezialisten.

Der Vorstandsvorsitzende Stefan Doboczky erwartet für 2019 ein ähnliches Ergebnis wie 2018. - Lenzing

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich aufgrund von Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen sowie gestiegener Energie- und Personalkosten um 24 Prozent auf 382 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 36 Prozent auf 237,6 Millionen Euro zurück.

"Auch wenn das Geschäftsjahr 2018 schwieriger als die Jahre davor war, so war es doch das viertbeste Jahr der Unternehmensgeschichte. Wir haben konsequent an den strategischen Stoßrichtungen unserer Unternehmensstrategie sCore TEN gearbeitet, um die Eigenversorgung mit Zellstoff zu erhöhen, die Kundennähe zu intensivieren, den Anteil der Spezialfasern am Umsatz auszubauen sowie in neue Technologien und Geschäftsfelder zu investieren", kommentiert Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe, das Ergebnis.

"Die sehr positive Entwicklung unseres Spezialitätengeschäftes in einem erwartet herausfordernden Marktumfeld für Standardviscose bestätigt uns in unseren ambitionierten Plänen. Wir sind aber nicht immun gegen globale Entwicklungen und es bedarf weiterer Anstrengungen und Investitionen in den Bereich der Spezialfasern, um noch resilienter gegen die Schwankungen des Marktes zu werden", so Doboczky weiter.

Für 2019 erwartet der österreichische Faser-Spezialist ein Ergebnis in etwa auf Niveau von 2018. 

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