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Lifting für den Champs Elysées-Flagship-Store von Boss

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 09.10.2019
Lesedauer
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"In über sechs Monaten haben wir aufgrund der Bauarbeiten nicht einen Tag schließen müssen. Dem Team ist es gelungen, mit dem Lärm und den Störungen umzugehen", freut sich Volker Herre, der seit 2016 Südeuropa-Chef von Hugo Boss ist. Der seit 25 Jahren für die Marke tätige Manager verfügt seit vergangenem Sonntag über einen hochmodernen Flagship-Store an der Pariser Luxusstraße Avenue des Champs-Elysées.


Eine riesige Treppe im Eingangsbereich - Hugo Boss


Der Store wurde vollständig überarbeitet. Durch große Glasfenster fällt mehr Licht ein, was die hohen Decken noch betont. Es wurde auch eine riesige Treppe installiert, die von zwei 10 und 25 Quadratmeter großen LED-Bildschirmen überspannt wird. Darauf werden die jüngsten Werbekampagnen und Modenschauen der Marke gezeigt.

Gesellschaftsmode ist in diesem neuen Universum in einer Auswahl an Stoffen in Schwarz, Weiß und Dunkelblau sehr präsent. Ergänzt wird dieser Eindruck durch den marmorierten Boden und Möbel und Details aus hellem Eichenholz. In diesem Flagship kann der Boss-Kunde seine Krawatte etwas lockern und in mehreren mit weichen Sesseln und Sofas ausgestatteten Lounge-Bereichen im ersten UG in der Männermode und im Zwischengeschoss mit seinem geräumigen Womenswear-Bereich entspannt shoppen.

"Die Womenswear wiegt im französischen Markt etwas schwerer (Anm. d. Red.: Ca. 10 Prozent des Gesamtumsatzes). Deshalb haben wir den Empfang der Kundinnen mit spezifischen Umkleidekabinen verbessert. Zu diesen Änderungen haben wir bereits sehr positive Rückmeldungen erhalten".
 
Ein digitaler Store

Ein Wort zur Dienstleistungsqualität. Denn genau damit will der neue Store punkten. Natürlich zählt hierzu eine "Click & Collect"-Möglichkeit, aber auch die während der Bauarbeiten an den Pariser Store im Quartier Opéra verlegte Maßanfertigungen mit Anzügen ab EUR 1200, und das neue Personalisierungsangebot Boss Made for Me, durch das verschiedene Details auf Anzügen ausgewählt (Anzüge ab EUR 700) oder Sneakers und seit ein paar Wochen Daunenjacken personalisiert werden können. Auch hier hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Tische mit integrierten Tablet-PCs und große Touch-Bildschirme sind im ganzen Store anzutreffen. Insgesamt verfügt er über zehn digitale Tools für die Kunden … und auch die Verkaufsteams. "Die Teams wurden gezielt geschult. Und es ist klar, dass dies für sie sehr nützliche Tools sind. Die französischen Kunden sind bereit dafür. Wir können feststellen, dass Frankreich die besten Ergebnisse für 'Order from store' vorweist, also von Bestellungen, die in den Läden online aufgegeben werden. Und das ist der Begleitung durch unsere Teams zu verdanken.


Der Personalisierungsbereich - Hugo Boss


Ein tolles Tool für eine wichtige Aufgabe. Der sich über 1226 Quadratmeter erstreckende Store ist der größte weltweit und dient als Schaufenster für die Stärke der Marke. "Das hier ist immens wichtig für unser Image. Wir haben alle Neuheiten installiert, mit Bildschirmen und dem ersten permanenten Personalisierungsbereich. Wir haben Jeans- und Sneakerwände. Das Konzept wurde zuvor an einem anderen Ort getestet, bevor es in unserem größten Store ausgerollt wurde. In Südeuropa wude bisher erst ein anderer Store nach dem neuen Konzept gestaltet, derjenige in Mailand, wo Boss an der letzten Modewoche ins offizielle Schauenprogramm zurückgekehrt ist. Natürlich haben die Demonstranten der Gilet Jaune-Protestbewegung starke Auswirkungen auf die Besucherfrequenz der Champs-Elysées. Und es ist offensichtlich, dass die Rückkehr der Touristen an den Wochenenden viel Zeit beanspruchen wird", so der Manager. "Wir haben eine interessante internationale Kundschaft hier, aber auch französische Fans. Frankreich ist für Hugo Boss der fünftwichtigste Markt".

Frankreich ist der fünftgrößte Markt von Hugo Boss

Und wenn man die jüngsten Quartalsergebnisse betrachtet, so schneiden die Marke Boss und ihre kleine zeitgenössische Schwester Hugo auf dem französischen Markt ganz gut ab. Insgesamt verfügt der Konzern über 20 Stores und rund 300 Handelspartner in Frankreich. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs erzielte das Unternehmen in Frankreich ein Umsatzplus von 6 Prozent, während in Deutschland ein Rückgang um 5 Prozent verzeichnet wurde.


Volker Herre, Geschäftsführer Südeuropa von Hugo Boss - Hugo Boss


"Es wird schwierig sein, in die Top Drei vorzudringen, da Deutschland weiterhin den wichtigsten Absatzmarkt bildet und China gute Fortschritte vorlegt. Doch gibt es in Frankreich eine wahre Begeisterung für die Marke und die Stärke der Marke in Frankreich, aber auch in Italien und Spanien überrascht mich stets angenehm. Es handelt sich um sehr unterschiedliche Märkte in Luxushochburgen. Hier stehen wir Platzhirschen wie Dior und Saint Laurent gegenüber".


Ein spezifischer Bereich für die weibliche Kundschaft - Hugo Boss


In ganz Südeuropa hat der Konzern Hugo Boss den Wandel seines 80 Boutiquen umfassenden Ladennetzwerks angestoßen und achtet dabei insbesondere auf die Verkleinerung der Verkaufsflächen. Jüngstes Beispiel hierfür ist der Store in Straßburg. In Bordeaux ist eine neue Adresse an der Cours de L’Intendance geplant. Ziel sei es, die Rentabilität pro Quadratmeter Schritt für Schritt zu verbessern. Dieser Wert ist im vergangenen Quartal leicht angestiegen, auf EUR 11000 pro Quadratmeter. Geschäftsführer Mark Langer hat sich bis Ende 2022 eine Rentabilität von EUR 13000 pro Quadratmeter zum Ziel gesetzt.

Dabei dürften ihm die Digitalisierung und das neue Ladenkonzept in die Hände spielen. Während mit der Umwandlung der Flagship-Stores in Barcelona und Madrid noch etwas zugewartet wird, erklärte Volker Herre, dass die neuen Verkaufsstellen am Flughafen Istanbul schöne Ergebnisse vorlegen können.

In Paris gelang es dem Hugo-Store im Stadtviertel Le Marais eigenen Angaben zufolge, Fuß zu fassen. Die Marke, die vor knapp zwei Jahren umpositioniert wurde, behauptet sich somit. Heute entfallen etwas mehr als 10 Prozent des Umsatzes auf die junge Tochter, die in den kommenden Saisons weiter wachsen dürfte.

Auch die Outlet-Center von Boss, in denen die Gruppe 21 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, werden modernisiert. Es handelt sich um notwendige Investitionen. Der Konzern rechnet bis ins Jahr 2022 mit einem mittleren Jahreswachstum von 5 bis 7 Prozent, und mit einer operativen Gewinnspanne von 15 Prozent. Hierfür stützt er sich auf eine Entwicklung in Asien, die Entwicklung von Hugo und das Wachstum des Onlinehandels (4 Prozent des Gesamtumsatzes im ersten Quartal) über die Website und Plattformen wie Zalando und Net-a-Porter. Im ersten Halbjahr (Stichtag: Ende Juni) erwirtschaftete Hugo Boss EUR 1,339 Milliarden Umsatz, EUR 832 Millionen davon in Europa.

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