×
689
Fashion Jobs
L'OREAL GROUP
Digital & Communication Manager Lancôme, Schwerpunkt CRM (w/m/d)
Festanstellung · Düsseldorf
L'OREAL GROUP
Business Development Coordinator Lancôme (w/m/d)
Festanstellung · Düsseldorf
HUGO BOSS
Praktikum Retail Buying Europe
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Merchandise Planner Global Ecommerce (M/F/D)
Festanstellung · Metzingen
PUMA
ux Project Manager Global E-Commerce
Festanstellung · Herzogenaurach
C&A
Product Manager / Buyer (M/F/D) Womenswear
Festanstellung · Düsseldorf
ESPRIT
Product Owner B2B Commerce (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT
Product Owner B2B Commerce (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
L'OREAL GROUP
Sales Development Manager Cosmetique Active (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
L'OREAL GROUP
Business Leader Marketing Kérastase (M/W/D)
Festanstellung · Düsseldorf
HUGO BOSS
IT Consultant Sap Retail (M/F/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
IT Consultant Sap Retail (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Retail Operations Manager Germany & Austria (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
PUMA
Affiliate Marketing Manager Ecommerce Europe
Festanstellung · Herzogenaurach
ESPRIT
HR Business Partner Retail (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
C&A
Project Manager Ecommerce Platform & Analytics (M/F/D)
Festanstellung · Düsseldorf
C&A
Scrum Master (M/W/D) im Bereich Business Intelligence
Festanstellung · Düsseldorf
ESPRIT
Ecommerce gO-To Market Manager (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT
Ecommerce gO-To-Market Manager (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT
Ecommerce Content Manager (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
HUGO BOSS
Senior Manager Group Strategy Sales (M/F/D)
Festanstellung · Metzingen
L'OREAL GROUP
Product Manager (M/W/D) Division Professionelle Produkte
Festanstellung · Düsseldorf
Von
DPA
Veröffentlicht am
02.03.2021
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Lockdown trifft Einzelhandel zu Jahresbeginn hart

Von
DPA
Veröffentlicht am
02.03.2021

Der Corona-Lockdown hat die Geschäfte vieler Einzelhändlern in Deutschland zu Beginn des Jahres 2021 weiter belastet. Bereinigt um Preiserhöhungen (real) setzten die Unternehmen im Januar 4,5 Prozent und nominal 3,9 Prozent weniger um als im Dezember 2020, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Zur Bekämpfung der Pandemie war das öffentliche Leben eingeschränkt worden. Abgesehen von Geschäften des täglichen Bedarfs sind Einzelhandelsgeschäfte seit dem 16. Dezember 2020 geschlossen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umsatz real um 8,7 Prozent und nominal um 7,4 Prozent.

Besonders hart traf es erneut den Textilhandel - shutterstock


Besonders hart traf es erneut den Textilhandel, die Erlöse brachen real um 76,6 Prozent gegenüber Januar 2020 ein. Der Online- und Versandhandel profitierte dagegen deutlich von den Geschäftsschließungen und setzte 31,7 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Auch der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren machte bessere Geschäfte (plus 4,3 Prozent). Möbelhändler und Heimwerkermärkte verzeichneten hingegen einen deutlichen Umsatzrückgang (43,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat.

"Nie zuvor gab es derart auseinanderlaufende Entwicklungen im Einzelhandel", teilte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, am Dienstag mit. "Der Lockdown treibt die Umsätze im Online-Handel nach oben und stürzt vor allem den stationären Modehandel in ein tiefes Tal der Tränen." Erneut forderte er eine Öffnungsstrategie der Bundesregierung. "Die Branche hat mit ihren funktionierenden Hygienekonzepten bewiesen, dass geöffnete Ladentüren und Pandemiebekämpfung kein Widerspruch sind."

Unterstützung bekam Genth aus der Immobilienwirtschaft. Der Präsident des Spitzenverbands Zentraler Immobilienausschuss (ZIA), Andreas Mattner, forderte ebenfalls zeitnahe Öffnungen des Handels. Er schlug außerdem vor, dass der Handel von Montag bis Freitag morgens eine Stunde Öffnungszeit für Menschen über 60 reserviert, bis Ostern auf große Rabattaktionen sowie Wiedereröffnungswerbung verzichtet und Testmöglichkeiten "operationell" fördert. "Die heute viel umfangreicheren Testmöglichkeiten und der Fortschritt der Impfkampagne schaffen den Raum für Öffnungen, ohne dass wir die Kontrolle über das Infektionsgeschehen verlieren", sagte Mattner.

Die Verbände betonen immer wieder, der Handel sei kein Treiber des Infektionsgeschehens. Tatsächlich bewertet das Robert Koch-Institut (RKI) das Infektionsrisiko im Einzelhandel sowie dessen Beitrag zum Infektionsgeschehen als "niedrig" – so steht es in einem Mitte Februar 2021 veröffentlichten Strategiepapiers des RKI. Eine generelle Öffnung des Einzelhandels über die Geschäfte des täglichen Bedarfs hinaus empfiehlt das Papier deswegen aber nicht.

Öffnen sollen Geschäfte demnach erst, wenn die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis mindestens unter 50 liegt und mindestens 60 Prozent der Kontaktpersonen bei Infektionsfällen nachverfolgbar sind. Und selbst dann empfiehlt das RKI, Geschäfte nur mit Schutzkonzepten und Zugangsbeschränkungen zu öffnen.

Copyright © 2021 Dpa GmbH