Longchamp launcht neues Boutiquenkonzept in New York

 
Das neue Ladenbaukonzept für den Longchamp-Store „La Maison Madison“ wurde von dem Architekten Eric Carlson von dem Architekturbüro Carbondale entwickelt. Aufgrund der engen Räume und der Tiefe des schmalen Ladens ließ sich Carlson von dem typischen Longchamp Beutel, den fast jede Hamburgerin oder Münchnerin im Kleiderschrank hat, inspirieren und entwickelte eine „Falte“, durch die zusätzlicher Raum geschaffen wurde.
Das Innere des neuen 230 Quadratmeter großen Longchamp-Stores ist puristisch mit edlen Materialien wie Holz, Glas und Leder eingerichtet und erinnert in vielen kleinen Details an Paris, die Heimat des Taschenherstellers. Das Konzept soll nach und nach auf die anderen 100 Filialen übertragen werden. Jean Cassegrain, CEO von Longchamp freut sich, dass sein Luxuslabel nun einen „Wohnsitz in einer nobelsten Einkaufsstraßen der Welt“ hat.
 
Nachdem vor vier Jahren eröffneten Monobrand-Store in Soho ist die Maison Madison der zweite Flagship-Store in New York. In den USA gibt es neun eigene Läden. Dort erwirtschaftet der Traditionshersteller mittlerweile 10% seines Umsatzes. Die meisten Umsätze werden in High-End Department-Stores wie Macy’s, Nordstrom Inc und Saks erzielt. Und die sollen nach Ansicht des CEO Cassegrain weiter steigen: „Der US-Luxus-Markt hat noch Raum zu wachsen. Im Vergleich zu Europa werden in den USA weniger Luxusartikel verbraucht.“ so Cassegrain gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Gegründet wurde das Pariser Label 1948 von Jean Cassegrain. Es ist immer noch in Familienbesitz und wird in mehr als 130 eigenen Filialen und über 2.000 Verkaufsstellen in über 101 Länder vertrieben. Weltweit ist der Umsatz in den letzten 10 Jahren um jährlich 14% gestiegen. Nach Ansicht von Cassegrain könnte „die USA noch schneller wachsen“.

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