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Ludwig Beck: Umsätze auf Vorjahresniveau, Gewinn sinkt

Veröffentlicht am
24.10.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Der Münchner Modekonzern Ludwig Beck verzeichnete in seinen fortgeführten Geschäftsbereichen in den ersten neun Monaten 2019 einen Bruttoumsatz auf Vorjahresniveau, trotz Veräußerung der Anteile an Wormland. Das Ergebnis verringerte sich um -0,2 Millionen Euro.


Ludwig Beck verbucht Umsätze auf Vorjahresniveau - Ludwig Beck


Der Ludwig Beck Konzern erwirtschaftete in den ersten neun Monaten einen Bruttoumsatz in Höhe von 63,7 Millionen Euro und lag damit auf Vorjahresniveau. In den ersten neun Monaten des Vorjahres betrug der Umsatz 63,6 Millionen Euro.
 
Der Nettorohertrag betrug auf Konzernebene 25,4 Millionen Euro (Vorjahr: 25,5 Millionen Euro). Die Nettorohertragsmarge lag mit 47,4 Prozent leicht unter dem Vorjahr mit 47,7 Prozent. Die Personalkosten betrugen 13,2 Millionen Euro (Vorjahr: 13,0 Millionen Euro).

Zum 30. April hatte der Konzern die Anteile am Geschäftsbereich Wormland veräußert. Gegenläufig hätte der einmalige Beratungsaufwand im Zusammenhang mit der Veräußerung der Wormland-Anteile in Höhe von 0,5 Millionen Euro sowie sonstige Umstrukturierungskosten in Höhe von 1,0 Millionen Euro gewirkt, erklärt Ludwig Beck.
 
Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen hätte sich deshalb um -0,2 Millionen Euro verringert. Im Vorjahr lag der Gewinn bei 1,4 Millionen Euro.
 
Zum Stichtag 30. September 2019 verfüge der Ludwig Beck Konzern über ein Eigenkapital in Höhe von 58,4 Millionen Euro (31. Dezember 2018: 75,8 Millionen Euro).
 
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag nach den ersten neun Monaten des Jahres 2019 bei 1,7 Millionen Euro, im Vorjahr bei -9,5 Millionen Euro. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im selben Zeitraum -12,5 Millionen Euro, -1,9 Millionen Euro im Vorjahr. Auch hier sei der wesentliche Einflussfaktor die Zuzahlung im Zuge der Veräußerung des Wormland Segments. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei 13,3 Millionen Euro.
 
Mit der Veräußerung sämtlicher Anteile am Geschäftsbereich Wormland habe Ludwig Beck die Weichen für eine klare Fokussierung auf das angestammte Kerngeschäft gestellt. Durch die Konzentration auf das Stammhaus am Münchner Marienplatz hätte der Konzern wieder entscheidend an Schlagkraft gewonnen. Das Online-Geschäft soll dabei das stationäre Geschäft absichern.
 
"Unser Ziel ist es, Ludwig Beck dauerhaft in der ersten Liga der europäischen Modekaufhäuser zu platzieren. Mit der Neuordnung des Konzerns sind die Voraussetzungen für ein profitables, nachhaltiges und sicheres Agieren auf einem unter Druck befindlichen Markt geschaffen. Jetzt freuen wir uns in einem ereignisreichen Jahr auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft – traditionell einer unserer größten Umsatzgaranten", teilt der Vorstand mit.
 
Der Vorstand hält an seiner im ersten Quartalsbericht 2019 angepassten Prognose fest und gehe für die fortgeführten Geschäftsbereiche von einem Konzernumsatz zwischen 94 und 98 Millionen Euro sowie einem Ergebnis vor Steuern (EBT) zwischen 4 und 5 Millionen Euro aus. Das Ergebnis aus den aufgegebenen Geschäftsbereichen werde -17 Millionen Euro betragen.
 

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