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Lutz Huelles Hommage an Paris

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 30.09.2019
Lesedauer
access_time 2 Minuten
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"Merci Paris!", schrieb der deutsche Designer Lutz Huelle in der Einführung zu seiner neuen Show. Eine Absichtserklärung, die den Grundton seiner kommenden Frühjahr-/Sommerkollektion 2020 vorgab: Eine Ode an seine Wahlheimat. Er spielt mit Transparenz, einer geballten Ladung Lamé- und Metallic-Effekten und den berühmten Jeansstoffen des Hauses.


Lutz Huelle - Frühjahr/Sommer 2020 - Collection femme - Paris - © PixelFormula


Am vergangenen Freitag richtete sich der deutsche Designer mit seinen neuen Kollektionen im Pariser Palais de Tokyo ein. Im Hintergrund ertönte die bekannte Melodie von Joe Dassins "L’été indien". Eine durch und durch französische Atmosphäre für eine leichte und elegante Kollektion. Oder in den Worten des Designers: "Eine ebenso verspielte wie gepflegte Garderobe, um jederzeit perfekt auszusehen, sowohl tagsüber als auch in der Nacht".

Den Auftakt der mit verschiedenen Lagen und Transparenz spielenden Kollektion machte ein langes schwarzes Kleid mit Metallic-Blumenmotiven. Unter durchsichtigen Röcken mit schwarzen Punkten lugten lange weiße oder blaugestreifte Hemden hervor, während Tüll Puffärmel und Unterröcke strukturierte.

Schulterpolster in Kombination mit Zigarettenhosen sorgten für skulpturale Silhouetten für den Tag, in eher gewagten abendlichen Schattierungen wie Rosa oder Gold, aber auch Weiß. Baumwolle und Seide kehrten unablässig zurück oder machten Platz für dekonstruierte Jeansstoffe in Form einer Weste oder Gabardine und schufen einen Kontrast mit karierten oder Metallic-Mustern. Darunter auch ein bemerkenswerter, sinnlicher Goldmantel. Abschließend kam der Designer auf seine Ursprünge und seine Vision von Paris zurück. Ein kleines schwarzes Kleid mit Spaghetti-Trägern und goldenen Details schloss den Ball mit einem symmetrischen Augenzwinkern zum ersten Look der Kollektion.


Lutz Huelle - Frühjahr/Sommer 2020 - Collection femme - Paris - © PixelFormula


Die Kollektion begeistert das Publikum, das geschlossen Beifall spendet. Das It-Girl Monica de la Villardière, Moderatorin des Modepodcasts "Fashion: No Filter", wohnte der Show bei, wie auch Felipe Oliveira Baptista. Der portugiesische Designer, der nach einem Abstecher bei Lacoste zu Beginn des Sommers an die kreative Spitze von Kenzo befördert wurde, hätte seinem Kollegen Lutz Huelle den einen oder anderen Ratschlag stiften können, da sich dieser als Kreativdirektor von Delpozo noch immer nicht für die Präsentation seiner ersten Kollektion entschlossen hat. Das spanische Modehaus kündete vergangene Woche einen Besitzerwechsel an, kurz zuvor hatte es sich bereits aus dem Programm der Londoner Modewoche verabschiedet.

"Ich wohne seit 20 Jahren in Paris, aber die Verankerung der Stadt in der Zeit, schien mir schon immer zu stark, zu kontrolliert", erklärt der Designer nach der Show im Backstage-Bereich. Lächelnd gesteht er ein, dass er lange Mühe gehabt hatte, in der Stadt der Liebe seine Inspiration zu finden. "Als ich vor Kurzem aus dem Urlaub zurückgekommen bin, ist mir auf einmal bewusst geworden, dass es eigentlich eine unglaubliche Stadt ist. Wie ein Zufluchtsort, gerade wenn man bedenkt, was alles im Rest der Welt vorgeht", sagt er entspannt. Da wollen wir ihn nicht gleich mit Delpozo bedrängen.

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