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Von
Reuters
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
07.11.2016
Lesedauer
2 Minuten
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Luxusbranche profitiert von überraschendem Nachfrageboom in China

Von
Reuters
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
07.11.2016

Ein überraschender Anstieg der Nachfrage bei den chinesischen Konsumenten bescherte vielen Luxusmarken unerwartet gute Quartalsergebnisse. Diese beflügeln die Erwartungen der Investoren für die wichtige Weihnachtszeit.


Louis Vuitton - Frühjahr/Sommer 2017 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs wurden LVMH, Kering, Dior und Hermès durch die Baisse in China, den Markteinbruch in Hongkong, die ausbleibenden Touristenströme in Europa sowie den schwächelnden US-Markt in Mitleidenschaft gezogen. Nun legten die Luxuskonzerne überraschend bessere Ergebnisse vor, getragen durch die Nachfrage der chinesischen Kunden, die über zwei Drittel des weltweiten Luxusmarkts ausmachen.

Weiter profitierten die Modehäuser von den massiven Einkäufen internationaler Touristen in Großbritannien. Durch den vorteilhaften Wechselkurs der englischen Währung konnte der seit den Attentaten in Frankreich in Europa verspürte Touristenschwund wettgemacht werden.

„Wirklich überraschend war das Ausmaß der Erholung der chinesischen Nachfrage“, erklärt der Analyst Rogerio Fujimori von RBC Capital Markets. Doch beschwichtigt er sogleich: „Es handelt sich um einen Lichtblick zum Jahresende, doch bei weitem nicht um einen Trend“.

Beflügelt wurden die Ergebnisse einerseits durch den Vergleich mit den Resultaten aus dem Vorjahr – der Sommer 2015 brachte einen Börsencrash in Shanghai und einen Kurssturz in China – aber auch durch die Erholung der chinesischen Wirtschaft, geringere Preisunterschiede zwischen Europa und Asien sowie die von China ergriffenen Maßnahmen zur Ankurbelung der Binnennachfrage.

„Die höhere Nachfrage in China und die zur Förderung lokaler Käufe ergriffenen Maßnahmen beschleunigten die Umsatzentwicklung“, gab Hermès-Chef Axel Dumas am Donnerstag bekannt. Er bleibt jedoch vorsichtig und erklärte, es bestehe „noch kein Grund zum Jubeln“.

Psychologische Faktoren

Für den HSCB-Analysten Erwan Rambourg haben sich „viele der psychologischen Faktoren – wie die Abwertung des Yuan oder die Auswirkungen der Attentate in Paris im November 2015 –, die die Branche lähmten, allmählich gelegt“. Nach den Präsidentschaftswahlen in den USA und dem ersten Jahrestag der Attentate in Paris könnte dieser Trend laut Rambourg noch weiter anziehen.
 
In diesem Markt, in dem die Möglichkeiten für Preiserhöhungen beschränkt, die Vertriebsnetzwerke ausgereift sind und die Nachfrage der kommenden Generationen in vollem Wandel befindlich ist, hatten die Quartalsergebnisse der beiden Schwergewichte Louis Vuitton und Gucci einen sehr beruhigenden Effekt.

Laut den Analysten zeugen sie von der Attraktivität dieser Marken und ihrer Kapazität, neue Marktanteile hinzuzugewinnen. Weiter ist diese Entwicklung ein vielversprechendes Element für die Margenentwicklung der betroffenen Konzerne.

Es konnten jedoch nicht alle Marken von dieser Entwicklung profitieren. Die Schweizer Konzerne Richemont (Cartier, Van Cleef & Arpels) und Swatch (Omega, Longines) leiden noch immer unter der schwierigen Marktlage in der Uhrenindustrie.

Die LVMH-Aktien kletterte nahm seit Anfang Januar um 13 Prozent zu und Kering verbesserte sich um 26 Prozent, während der Stoxx 600 im selben Zeitraum um 9 Prozent abstieg.

Louis Vuitton, Zugpferd von LVMH und weltgrößte Luxusmarke, führte die überraschende Kehrtwende an und wies Anfang Oktober ein organisches Wachstum von über 7 Prozent aus, getragen durch die chinesische Nachfrage. Darauf folgten Dior, Kering und Hermès.
 

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