Luxusgüterkonzern LVMH strotzt vor Zuversicht – Hohe Wachstumsraten

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH, zu dessen Marken auch der Champagnerhersteller Moët & Chandon gehört, blickt nach einem starken Geschäft in den ersten sechs Monaten voller Zuversicht auf den Rest des Jahres.

Konzernchef Bernard Arnault geht davon aus, dass der Konzern weiter Marktanteile gewinnt und seine Position als führender Anbieter von Luxusgütern ausbaut. Er setzt dabei sowohl auf neue Produkte sowie die Expansion in Regionen, die viel Wachstum versprechen.

Dior Homme - Frühjahr/Sommer 2020 - Menswear - Paris - © PixelFormula

Im ersten Halbjahr legte der Umsatz vor allem dank einer besonders hohen Nachfrage in der Bekleidungs- und Ledersparte des Konzerns um 15 Prozent auf 25,1 Milliarden Euro zu, wie das EuroStoxx-50-Schwergewicht am Mittwoch nach Börsenschluss in Paris mitteilte. Der Gewinn im operativen Geschäft legte 14 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Das Wachstum übertraf dabei die Erwartung der Experten deutlich der Gewinn fiel im Rahmen der Prognosen aus.

Die hohen Wachstumsraten könnten der Aktie weiteren Auftrieb geben. Das Papier befindet sich seit Monaten auf einem Höhenflug. Seit Ende 2018 stieg der Börsenwert des Luxusgüterunternehmens um fast die Hälfte auf 192 Milliarden Euro. Der Kursanstieg hat Unternehmenschef Bernard Arnault, der 47 Prozent der Anteile hält, in der Liste der reichsten Menschen auf Platz drei gebracht.

Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge kommt Arnault aktuell auf ein Vermögen von rund 106 Milliarden Euro Dollar damit fast so viel wie Microsoft-Gründer Bill Gates. Reichster Mensch der Welt ist derzeit Amazon-Chef und -Gründer Jeff Bezos mit einem Vermögen von 124 Milliarden Dollar.

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