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DPA
Veröffentlicht am
26.01.2021
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3 Minuten
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Luxusgüterkonzern LVMH spürt Auftrieb

Von
DPA
Veröffentlicht am
26.01.2021

Der Luxusgüterkonzern LVMH lässt in langsamen Schritten die Belastungen der Corona-Pandemie hinter sich. Vor allem der gute Lauf seiner Louis-Vuitton-Taschen und die starke Nachfrage der Kunden in China stützen die Geschäfte der Franzosen im Schlussquartal 2020 – und das trotz vielfach neuer Lockdowns kurz vor Weihnachten. Das Management um Konzernchef Bernard Arnault hofft auf weitere Besserung im frisch angelaufenen Geschäftsjahr. Die LVMH-Aktie gab am Mittwoch um 0,67 Prozent nach, hielt sich damit allerdings stärker als der Gesamtmarkt.


Louis Vuitton - Frühjahr/Sommer 2021 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


LVMH sei "vorsichtig optimistisch", hatte der Konzern mit Modemarken wie Louis Vuitton, Givenchy oder Fendi am Vorabend mitgeteilt. Das Unternehmen sei gut vorbereitet für die erhoffte Erholung im neuen Jahr und und wolle an Tempo in allen Geschäftsbereichen zurückgewinnen. 2021 gehört nunmehr auch der US-Juwelier Tiffany zum Konzern, den LVMH im vergangenen Jahr nach einigem Ringen übernommen hatte.

Die ermutigenden Signale von LVMH sorgten an der Euronext am Morgen für einen Kurssprung der Aktie von fast zwei Prozent. Danach nahmen Anleger aber Gewinne mit. Das Papier notierte zuletzt im Minus bei etwa 504 Euro. Anfang des Monats hatte die Aktie mit 525 Euro einen Rekord erreicht. Im EuroStoxx 50 gehört das Papier mit einem Plus von knapp 30 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten zu den besten Werten. Dies ist auch der starken Erholung der LVMH-Geschäfte geschuldet.

Der Konzern habe die Erwartungen deutlich übertroffen, kommentierte Bernstein-Analyst Luca Solca die Bilanzvorlage. Im letzten Jahresviertel 2020 profitierte LVMH erneut von der starken Erholung in der größten Konzernsparte mit Mode und Lederwaren, die ihr Wachstum beschleunigen konnte. Nach Umsatzzuwächsen bereits im Vorquartal verbuchte der Bereich organisch – also währungsbereinigt und ohne Zu- und Verkäufe gerechnet – ein Plus von 18 Prozent. Analysten hatten mit weniger gerechnet.

Treiber der Erholung war Asien. In China zogen die Verkäufe um gut ein Fünftel an. Viele Chinesen, die sonst auf ihren Reisen dem Konzern reichlich Geld in die Kasse spülen, kauften nun im Heimatland. Aber auch in den USA griffen die Menschen wieder verstärkt zu.

Das Europa-Geschäft bleibt allerdings weiterhin krisenbelastet blieb. Hier hinkt LVMH um gut ein Quartal hinterher. Zudem kamen abseits von Mode und Leder alle übrigen Sparten noch nicht wieder auf die Füße: Die Geschäfte etwa mit Wein und Spirituosen, Parfum und Kosmetik verbuchten prozentual zweistellige Umsatzeinbußen. Der Bereich Uhren und Schmuck schwächelte noch leicht.

Konzernweit lagen die Erlöse im Zeitraum zwischen Oktober bis Dezember noch um drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit kommt LVHM langsam aber wieder in den Tritt. Insbesondere im ersten Halbjahr hatte der Hersteller ähnlich wie die gesamte Luxusbranche unter den Einschränkungen im internationalen Tourismus gelitten. Zudem waren in den Zeiten der ersten Pandemiewelle die Geschäfte des Konzerns weltweit nahezu komplett über mehrere Monate geschlossen gewesen. Seit der zweiten Jahreshälfte geht es für LVMH wieder aufwärts.

Auf das Gesamtjahr gesehen blieben Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr jedoch deutlich im Rückstand zum Rekordjahr 2019. Die Erlöse der Franzosen schrumpften binnen zwölf Monaten um 17 Prozent auf 44,7 Milliarden Euro, auf vergleichbarer Basis war das ein Rückgang um 16 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis sank um 28 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro, auch hier hatten Marktexperten mit weniger gerechnet.

Unter dem Strich brach der Gewinn um gut ein Drittel auf 4,7 Milliarden Euro ein. Einen noch deutlicheren Einbruch hatten die Franzosen mit dem Tritt auf die Kostenbremse und Preisanhebungen verhindern können. "Nach mehreren Jahren stabiler Preise war es 2020 an der Zeit dafür", sagte Jean-Jacques Guiony auf einer Analystenkonferenz. LVMH will trotz des Gewinneinbruchs eine Dividende von 6 Euro zahlen.

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