Luxuskosmetik von L'Oreal in Asien weniger stark nachgefragt

Der Kosmetikriese L'Oreal spürt die nachlassende Nachfrage nach Luxuskosmetik in Asien. Für das dritte Quartal wies der französische Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss einen Umsatz von 5,94 Milliarden Euro aus. Ohne Währungseffekte, Zu - und Verkäufe wuchs L'Oreal damit um 3,7 Prozent. Analysten hatten im Schnitt jedoch mit einem Plus von 4,5 Prozent gerechnet.


Die sich abschwächende Wirtschaft in Asien und Lateinamerika hatte den Konzern bereits im September veranlasst, seine Erwartungen für den weltweiten Kosmetikmarkt zu revidieren. Im dritten Quartal schwächte sich auch bei L'Oreal das Wachstum in den Schwellenländern erneut ab. Vor allem in der Luxuskosmetik (Lancome, Giorgio Armani, Yves Saint Laurent) hätten die Marktturbulenzen in Asien zu einer vorübergehenden Schwäche geführt. An seinem Ziel, im Gesamtjahr besser abzuschneiden als die Branche, hielt L'Oreal indes fest.
 

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