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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.04.2021
Lesedauer
4 Minuten
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LVMH blickt mit Tiffany in eine rosige Zukunft

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.04.2021

"LVMH hat in diesem Jahr der Pandemie bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt". Mit diesen Worten eröffnete Bernard Arnault, der Vorstandsvorsitzende der weltweiten Nummer 1 der Luxusgüterhersteller, am Donnerstag die Hauptversammlung und betonte, dass der Konzern "in einer hervorragenden Position ist, um seine Führung im globalen Markt zu stärken". Diese Aussagen wurden durch die am vergangenen Dienstag veröffentlichten Rekord-Quartalsergebnisse bestätigt, bei denen sich der Umsatz der Sparte "Uhren und Schmuck" dank des Beitrags von Tiffany & Co. mehr als verdoppelte.

Der amerikanische Juwelier ist ein großer Gewinn für LVMH - tiffany.fr


Aufgrund von pandemiebedingten Restriktionen wurde die Hauptversammlung das zweite Jahr in Folge online abgehalten. Die Tagesordnungspunkte wurden zügig abgearbeitet, insbesondere die Fragen der Aktionäre. Bezüglich der Wiedereröffnung von La Samaritaine gab der Geschäftsführer Antonio Belloni an, dass dies "schrittweise ab dem Sommer geschehen wird, wenn die sanitären Bedingungen es erlauben". Ebenfalls bestätigt wurde der Vorschlag, für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende von 6 Euro zu zahlen.

Auf die Tiffany-Transaktion wurde während der Sitzung mehrfach hingewiesen. Die für 15,8 Milliarden Dollar erworbene amerikanische Schmuckmarke wurde Anfang dieses Jahres in den Konzern integriert. Für das erste Quartal innerhalb von LVMH (das sich von dem des Jahres 2019 unterscheidet, weil es in der vorherigen Abrechnung Ende Januar begann) verzeichnete das Label ein Umsatzwachstum von 8-9%. Diese Entwicklung führte dazu, dass die Uhren- und Schmucksparte von LVMH einen Umsatzsprung von 132% erzielte, der sich in den ersten drei Monaten 2021 auf 1,78 Milliarden Euro belief.

"Es ist eine der bekanntesten Schmuckmarken in einem Sektor, in dem es nur sehr wenige weltweit bekannte Marken gibt", erklärte Belloni. "Es ist eine Ikone. Die Marke, die die Liebe symbolisiert. Wir werden sie noch mehr zum Strahlen bringen und sie zur begehrtesten Schmuckmarke machen", fügte Arnault hinzu.

"Das Potenzial ist enorm und die Integration ist für uns sehr wichtig. Das ist wirklich die oberste Priorität. Es ist eine Herausforderung und wir denken, dass wir alle unsere Ressourcen darauf verwenden müssen", sagte Jean-Jacques Guiony, Chief Financial Officer, während einer Telefonkonferenz mit Analysten am Dienstag und schloss kurzfristig jede neue Akquisition aus, "um diese Ressourcen nicht zu verwässern."

Bernard Arnault bei der Hauptversammlung - DR


Das Management der Gruppe hat den Plan, den es zum Relaunch von Tiffany umsetzen will, nicht im Detail beschrieben, aber gab deutlich zu verstehen, dass dies Zeit brauchen werde. "Grundsätzlich sprechen wir über Jahre, nicht über Quartale." Das Problem war bisher das Tempo, das der Marke von der Börse auferlegt wurde, was "nicht angemessen war, weil es ihr nicht die Zeit gab, die für das Wachstum notwendige Strategie zu entwickeln", sagt Jean-Jacques Guiony.

"Es wird Jahre dauern, um das zu realisieren, was wir mit dieser Marke in Bezug auf Vertrieb, Merchandising und Marketing erreichen wollen. Es gibt viel zu tun, obwohl wir nicht wissen, wie lange es dauern wird. Es ist eine Menge Arbeit, zu der wir uns verpflichtet haben. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Stärke der Marke unsere Ziele erreichen können, über die wir nach und nach berichten werden", erklärte er und nannte das Beispiel Bulgari. Der italienische Juwelier wurde 2011 von LVMH übernommen und hat seinen Umsatz in einem Jahrzehnt verdoppelt.

Unter anderem bereitet sich LVMH Berichten zufolge darauf vor, die umfangreiche Produktpalette von Tiffany zu überarbeiten, um sich mehr auf Gold und Edelsteine zu konzentrieren, während die berühmten Silberarmbänder aufgewertet und das Uhrensegment gestärkt werden soll, so die kürzlich von Reuters zitierten Quellen.

Wie der Finanzvorstand auf der Hauptversammlung betonte, ist die finanzielle Bilanz des Konzerns sehr solide. Mit 6 Milliarden Euro liegt der Cashflow 2020 sogar auf dem gleichen Niveau wie 2019, dank geringerer Investitionen und Veränderungen im Working Capital, "was eine recht bemerkenswerte Leistung ist", so der Manager. Infolgedessen konnte das Unternehmen seine Schulden im vergangenen Jahr reduzieren, von 6 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 4,2 Milliarden Euro im Jahr darauf.

Entwicklung der Verschuldung und des Cashflows des Konzerns - LVMH


In diesen Zahlen ist die im Januar 2021 abgeschlossene Übernahme von Tiffany & Co. nicht berücksichtigt. Sie sind jedoch ein Beweis für die Stärke der Gruppe, die über die nötige Zeit und Ressourcen verfügt, um das Wachstum der amerikanischen Marke voranzutreiben, deren Leitung Anthony Ledru, dem ehemaligen Executive Vice President für die globalen kommerziellen Aktivitäten von Louis Vuitton, anvertraut wurde, während Alexandre Arnault, eines der vier Kinder von Bernard Arnault, Executive Vice President für Produkt und Kommunikation wurde.

Während der Hauptversammlung kam Jean-Jacques Guiony auf die Ergebnisse des Jahres 2020 zurück und wies darauf hin, dass die erste Jahreshälfte, die einen starken Rückgang aufwies, sich von der zweiten, die eine deutliche Erholung zeigte, "außerordentlich unterscheidet". Er betonte auch "den großen Unterschied zwischen den Regionen" und lobte die starken Ergebnisse der Mode- und Lederwarensparte, die "die einzige war, die das zweite Halbjahr mit einem Umsatzwachstum abschließen konnte". Er hob auch den bemerkenswerten Anstieg des LVMH-Aktienkurses hervor, der im vergangenen Jahr um 37% stieg, während der CAC 40-Index im gleichen Zeitraum um 1% zulegte.

"Krisen machen uns stärker. Wir ziehen jedes Mal Lehren aus ihnen und sie sind ein starker Wachstumstreiber in den Folgejahren. Wir gewinnen Marktanteile. Unser Vorteil ist die langfristige Begehrlichkeit unserer Marken und Häuser", schloss Bernard Arnault und fügte hinzu, dass er angesichts der Hoffnung, die die Covid-Impfstoffe mit sich bringen, "recht optimistisch" sei.

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